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Neue Busbuchten für mehr Verkehrssicherheit

Die Bushaltestelle Brüggershof im Gemeindegebiet Ruderbach ist aus Gründen der Verkehrssicherheit höchst problematisch. Neue Busbuchten sollen Abhilfe schaffen.
Sophia Zimmerer

Die Bushaltestelle Brüggershof wird heute in beiden Fahrtrichtungen genutzt. Dadurch sind Fahrgäste und Verkehrsteilnehmer Gefahren ausgesetzt. In Richtung St. Margrethen tangiert der Bus bei einem Halt den Fuss- und Radweg und blockiert die Einmündung Brüggershofstrasse zur Kantonsstrasse. Nicht weniger problematisch ist die Fahrt in die entgegengesetzte Richtung nach Rheineck. Die Passagiere müssen an der Bushaltestelle ungeschützt in Richtung der Fahrbahn aussteigen. Bei der Wegfahrt muss der Bus wiederum die Kantonsstrasse queren. Lange sei nach einer besseren Lösung gesucht worden, nun liege diese auf dem Tisch, informierte kürzlich der Gemeinderat St. Margrethen.

Zwei Busbuchten ersetzen Haltestelle Brüggershof

Gemäss Reto Friedauer, Gemeindepräsident von St. Margrethen, herrscht auf der Kantonsstrasse ein Verkehrsaufkommen von rund 9500 Fahrzeugen am Tag (Stand 2014). Nicht nur die Gemeinde und der Kanton seien deshalb bemüht gewesen, die Bushaltestelle Brüggershof sicherer zu gestalten, auch im Quartier sei das Anliegen geäussert worden. Allfällige Taktverdichtungen vom Busbetreiber und geplante Mehrfamilienhäuser südlich der aktuellen Bushaltestelle hätten das Projekt ebenfalls bestärkt.

Nun soll die beidseitig befahrene Bushaltestelle aufgelöst und durch zwei versetzte Haltestellen ersetzt werden. Die neue Busbucht in Fahrtrichtung St. Margrethen ist zwischen dem ehemaligen Cable-Train-Pub und dem Übergang der Bergbahn Rheineck-Walzenhausen geplant. Der Geh- und Radweg wird südlich angrenzend an die Busbucht verlegt. Die Busbucht in Fahrtrichtung Rheineck wird auf der Höhe des Restaurants Gemsli zwischen der Kantonsstrasse und dem SBB-Gleis erstellt. Im Abschnitt der Bushaltebucht ist ein Gehweg vorgesehen. Um gehbehinderten Personen das Ein- und Aussteigen zu erleichtern, werden Abschlüsse mit einem Anschlag von 16 Zentimetern errichtet. Zwischen den beiden Buchten wird eine Mittelinsel gebaut.

Gemeinde zahlt 35 Prozent der Geh- und Radwegkosten

Die Gemeinde St. Margrethen beteiligt sich mit einem Betrag von 89 000 Franken an den Kosten für den Geh- und Radweg. Die Gesamtkosten für das kantonale Vorhaben betragen 554 000 Franken. Vom 26. Oktober bis zum 24. November wird das Bauvorhaben in St. Margrethen öffentlich aufgelegt. Wenn alles optimal laufe, sollten die Bauarbeiten im Frühling oder Sommer 2017 starten, sagt Urs Dahinden, Abteilungsleiter Strassen- und Kunstbauten des Kantons St. Gallens.

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