Neu- statt umbau
Weshalb das Eichberger Gemeindehaus nicht saniert werden soll

Eichbergs Gemeinderat ist zum Schluss gekommen, ein Neubau des Rathauses sei effizienter als ein Umbau.

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Das Eichberger Gemeindehaus ist in die Jahre gekommen. Nun hat der Gemeinderat entschieden, es lieber neu bauen als umbauen lassen zu wollen.

Das Eichberger Gemeindehaus ist in die Jahre gekommen. Nun hat der Gemeinderat entschieden, es lieber neu bauen als umbauen lassen zu wollen.

Bild: Max Tinner

(gk/red) Das zuerst angedachte Projekt «Sanierung/Umbau Rathaus» wird sistiert. Dies, nachdem die Gemeinde Eichberg ein Detailprojekt erarbeitet sowie eine detaillierte Kostenschätzung erhalten hat.

Stattdessen soll ein Neubauprojekt initiiert werden, heisst es in einer Medienmitteilung der Gemeinde.

Gesamtkosten von 3,4 Millionen Franken

Seit mehr als einem Jahr plante der Eichberger Gemeinderat den Umbau des in die Jahre gekommenen Rathauses an der Härdlistrasse 11. Im Rahmen eines durchgeführten Architekturwettbewerbs wurden in einer ersten Phase verschiedene Varianten geprüft.

In einer zweiten Phase wurde in der Folge das Siegerprojekt des Unternehmens EMM Architekten im Detail ausgearbeitet. Zusätzlich wurde mit verschiedenen Fachplanern die Substanz geprüft und anschliessend eine detaillierte Kostenschätzung erstellt. Diese weist Gesamtkosten von 3,4 Millionen Franken aus. Der Gemeinderat ist nun zur Auffassung gelangt, dass sich ein solcher Betrag für die Sanierung eines 50-jährigen Gebäudes ge­genüber den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern nicht rechtfertigen lasse. Er hat aus diesem Grund in den letzten Wochen eine Bauvolumenstudie erarbeiten lassen. Diese hat gezeigt, dass ein allfälliger Neubau bezüglich Kosten in einem ähnlichen Rahmen ausfallen würde. Zudem sei ein Neubau energetisch und bezüglich anderer Kriterien, wie etwa der Parkierung, viel besser.

Projektierungskredit im Budget vorgesehen

Aus diesem Grund hat der Gemeinderat an der Sitzung vom 25. Januar beschlossen, das aktuelle Projekt «Sanierung/Umbau Rathaus» nicht weiterzu­verfolgen und stattdessen die Prüfung eines alternativen Neubauprojektes anzugehen.

Ein entsprechender Projektierungskredit dafür wird im Budget für 2021 vorgesehen. Die angefallenen Projektierungskosten von gut 80'000 Fr. werden einmalig wertberichtigt und der Erfolgsrechnung 2020 belastet.