Nein zur Dreifachturnhalle, Ja zur Sport-Klinik

AUSSERRHODEN. Der finanzielle Rahmen für das kommende Jahr ist gesetzt. Gestern Sonntag haben 17 Ausserrhoder Gemeinden über den Voranschlag 2016 befunden. Nur vier Gemeinden, Teufen, Speicher, Rehetobel und Wald, budgetieren für kommendes Jahr einen Gewinn, die anderen Gemeinden gehen von einem Defizit aus.

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AUSSERRHODEN. Der finanzielle Rahmen für das kommende Jahr ist gesetzt. Gestern Sonntag haben 17 Ausserrhoder Gemeinden über den Voranschlag 2016 befunden. Nur vier Gemeinden, Teufen, Speicher, Rehetobel und Wald, budgetieren für kommendes Jahr einen Gewinn, die anderen Gemeinden gehen von einem Defizit aus.

Die geplante Dreifachturnhalle in der Gerbe scheitert in Heiden knapp an der Urne. Die Bevölkerung lehnt einen Projektierungskredit von 1,1 Millionen Franken mit einem Nein-Anteil von 52 Prozent ab. Der Neubau hätte geschätzte 17 Millionen Franken gekostet.

In Rehetobel hat sich das Stimmvolk dafür entschieden, das ehemalige Gemeindealtersheim «Ob dem Holz» im Baurecht an die Sportsmedicine Excellence Group (SME) abzugeben. Mit 466 zu 348 Stimmen bekannten sich die Stimmbürger zum Projekt «Sportsclinic Switzerland». SME plant auf dem Areal «Ob dem Holz» den Bau eines Therapie- und Regenerations-Zentrums.

Bei der Wahl um den freien Walzenhauser Gemeinderatssitz erhält der parteilose Markus Pfister 183 Stimmen. Eine Stimme mehr hätte Pfister gereicht, um das absolute Mehr zu erzielen. Auf seinen Gegenkandidaten, den parteiunabhängigen Jürg Frei, entfallen 158 Stimmen.

Bei einer Stimmbeteiligung von 19,5 Prozent wurde der Voranschlag 2016 in Oberegg gutgeheissen. (red.)