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Linden-Protest gibt es derzeit nicht nur in Altstätten, sondern auch in Bischofszell. In Altstätten prangert eine «Protestlinde» notorische Einsprecher gegen ein Überbauungsprojekt an.

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Linden-Protest gibt es derzeit nicht nur in Altstätten, sondern auch in Bischofszell. In Altstätten prangert eine «Protestlinde» notorische Einsprecher gegen ein Überbauungsprojekt an. In Bischofszell dagegen protestieren Anwohner still und bunt gegen das Fällen der «Friedenslinde», die kurz nach dem Zweiten Weltkrieg als Mahnmal gepflanzt worden war.

Athleten präsentieren sich meist «in Action» und sind entsprechend gekleidet. Die Rheintaler Sportlerwahl ist ein Anlass an dem viele Athleten festlich bekleidet teilnehmen, was oft mit Bewunderung goutiert wird – durchtrainierte Körper haben ja alle. Besonders Mühe gaben sich die jungen Damen der Leichtathletikgruppe Rheintal, Michelle Eigenmann, Sandra Löhrer und Nadine Kluser (von links). Sie demonstrierten Einheit und Klasse, indem sie zusammen dasselbe Kleid in verschiedenen Farben kauften und dieselben Accessoires trugen: Kompliment.

Faustball ist zu Unrecht als «Sport für Landeier» verschrien. Faustball ist eine mondäne Sportart, weist sogar altenglische, aristokratische Züge auf: Ähnlich wie beim America's Cup, dem höchstdotierten Segelwettbewerb (Stichwort Alinghi) sind Modus- und Reglements-Diskussionen fester Bestandteil des Faustballs. Die in der Zeitung oft einfliessenden Reglements-Erklärungen sind keine Marotte des Faustball-Korrespondenten. Dies lehrte die Rheintaler Sportlerwahl: Faustball-Vater Toni Lässer (r.) nach dem derzeitigen Tabellenstand «seines» SVD Diepoldsau-Schmitter befragt, setzte in altenglischem Stil umgehend zu einer Modus-Erklärung an.

Am Fünf-Dörfer-Schiessen in Oberriet nahm auch eine Dreiergruppe der SVP Rheintal teil. Über ihre Performance in der Politik kann man geteilter Meinung sein, im Schiesssport schaffen sie es sicher nicht auf die vorderen Plätze der Wahlliste. Einzig Wendelin Aschwanden (links) schlug sich als Elfter in der Kategorie Plausch passabel. Kreisrichter-Kandidat Patric Looser (Mitte) klassierte sich im breiten Mittelfeld (150.), während Kantonsrat Oskar Gächter (r.) als 258. um die hintersten Ränge schoss. Der schlechteste Schütze war mit 494 Punkten und Platz 290 allerdings Fabian Buschor vom Zweitligaverein FC Rüthi; er traf mit dem Luftgewehr also ähnlich gut wie sein abstiegsgefährdetes Team mit dem Fussball.

«Lieblich oder trocken?», fragte Alois Dietsche als Pressechef der Schweizer Meisterschaft im Greco-Ringen am Apéro in Diepoldsau. Damit bemühte er nicht etwa einen Fachbegriff der Ringer, sondern eine Geschmacks-Bezeichnung der Önologen; er fragte die Gäste nach dem bevorzugten Wein. Denn selbst im Einsatz für die Ringerstaffel Kriessern ist der Präsident der Weinbaugenossenschaft Berneck ein guter Verkäufer seiner Produkte.

(sc, rew, ys)

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