NAMEN & NOTIZEN

Der Musiker, Musiklehrer, Minnesänger und Instrumentenbauer Urs Stieger wohnt seit über dreissig Jahren in Berneck. In Oberriet, seinem angestammten Bürgerort, wohnte er nie. Aber er ärgerte sich über die zunehmend (rechts-)politischen Verhältnisse in seinem Bürgerort.

Merken
Drucken
Teilen

Der Musiker, Musiklehrer, Minnesänger und Instrumentenbauer Urs Stieger wohnt seit über dreissig Jahren in Berneck. In Oberriet, seinem angestammten Bürgerort, wohnte er nie. Aber er ärgerte sich über die zunehmend (rechts-)politischen Verhältnisse in seinem Bürgerort. «Ausbürgern» lassen können sich Schweizer aber nur, nachdem sie ein neues Bürgerrecht erlangten. Stieger erfüllte sich mit dem Bernecker Bürgerrecht

also zwei Wünsche. Hundert

Franken Gebühr für seine «Ausbürgerung» in Oberriet habe er

gern bezahlt, die Einbürgerungsgebühr in Berneck erst recht.

Postpakete für einen guten Zweck: Mit sämtlichen im Dezember bei der Post Altenrhein aufgegebenen Paketen und Päckchen bereitet man nicht nur dem Empfänger eine Freude. Postunternehmer und Vize-Kantonsratspräsident Felix Bischofberger und seine Frau Vreni Bischofberger spenden für jedes Postpaket zwei Franken an Ostschweizer helfen Ostschweizern (OhO). Bis heute nahmen er und seine Mitarbeiter rund 400 Pakete in der Post Altenrhein an. Noch bis am 24. Dezember läuft die sympathische Aktion.

Seit dieser Saison geht der SC Rheintal mit Luchs-Emblem auf Punktejagd. Damit beweist der Eishockeyclub einen guten Riecher, denn wegen der geplanten Wiederansiedlung geistert das Raubtier derzeit prominent durch die Medien. Das veranlasst die Fans des SC Rheintal zu Spielereien: Von Bruno Thurnherr, Webmaster der Fan-Homepage, haben wir diese Fotomontage bekommen.

Die erste Goldmedaille der Ringerstaffel Kriessern nach 22 Jahren liess am Samstag alle Dämme brechen. Alois Dietsche (Bild), aus Kriessern stammender Präsident von Wein Berneck, hatte nicht als einziger Freudentränen in den Augen, als der Titelgewinn feststand: «Freudentränen vergoss ich letztmals vor etwa 20 Jahren.» Wohl beim letzten Kriessner Triumph.

Eher Tränen der Verzweiflung vergoss bei der Anreise an den Final Sportredaktor Yves Solenthaler, als er bemerkte, dass er keine Speicherkarte für den Fotoapparat dabei hatte. Statt im Car bis nach Hergiswil zu fahren, musste er deshalb mit dem Zug einen Abstecher nach Luzern einlegen. Die genaue Geschichte dazu dürfte in der nächsten Kriessner Fasnachtszeitung nachzulesen sein. (sc, sta, ys)

Bild: unknown

Bild: unknown