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Dieses Bundesfeierabzeichen von 1942 (mitten im Krieg) ist von Hand geklöppelt. Berner Klöpplerinnen hatten damals den Job vom Bund übernommen, für wenig Geld 800 000 Abzeichen herzustellen.

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Dieses Bundesfeierabzeichen von 1942 (mitten im Krieg) ist von Hand geklöppelt. Berner Klöpplerinnen hatten damals den Job vom Bund übernommen, für wenig Geld 800 000 Abzeichen herzustellen. Bald zeigte es sich, dass schon 100 000 Abzeichen (Aufwand etwa 45 Minuten pro Stück) kaum zu schaffen sind. Die restlichen 700 000 klöppelte dann die Textilindustrie. Eine der Handarbeiten ist derzeit in der Spitzenausstellung im Museum Prestegg in Altstätten zu sehen.

Beim Mittagessen mit Kriessner Gewerblern erzählte Pierin Vincenz, CEO der Raiffeisen-Gruppe, von einem Erlebnis in Moskau: Eine Frau erstaunte ihn auf Schweizerdeutsch: «Sind Sie nicht der Schweizer RaiffeisenChef?» Vincenz bejahte – und staunte noch mehr ob der Zusatzfrage: Ob er ihr bitte helfen könne beim Bezug von Bargeld aus dem Automaten.

Letzte Woche wurde Patrick Dürr zusammen mit einer Kollegin zum fleissigsten Parlamentarier des Kantons St. Gallen gekürt. Nur eine Abstimmung hat er in der laufenden Legislatur verpasst. Weiss er noch, welche es war? «Ich glaube, es ging um irgendeinen parlamentarischen Vorstoss.» Grund für sein Fehlen: Ein Lokaljournalist hatte zu einem Fototermin eingeladen. Wir wollen die Statistik nicht weiter verfälschen und überlegen uns, sämtliche Fototermine mit Patrick Dürr künftig auf den Feierabend zu verlegen.

(sc, sta)

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