Mittelrheintal
Geschenk an die Bevölkerung: Dank hochwertigem Fernrohr nahe Berge besser kennen

Widnau und Balgach bekamen von der Raiffeisenbank Mittelrheintal je ein hochwertiges Fernrohr geschenkt.

Gert Bruderer Jetzt kommentieren
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Der Bankleitungsvorsitzende Thomas Haas und Antonia Schegg (links) als Marketingleiterin von Raiffeisen Mittelrheintal freuen sich zusammen mit Balgachs Gemeindepräsidentin Silvia Troxler über das neue Erlebnisfernrohr beim Rebhüttli.
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Ein zweites von der Bank geschenktes Fernrohr steht am Rhein in Widnau – beim Rheinauenpark.

Der Bankleitungsvorsitzende Thomas Haas und Antonia Schegg (links) als Marketingleiterin von Raiffeisen Mittelrheintal freuen sich zusammen mit Balgachs Gemeindepräsidentin Silvia Troxler über das neue Erlebnisfernrohr beim Rebhüttli.

Das eine befindet sich am Rhein beim Widnauer Rheinauenpark, das andere beim Balger Rebhüttli hoch oben am Hang. Beide Standorte haben ihren besonderen Reiz.

Die Geräte lassen sich um 360 Grad drehen und verraten dem durchblickenden Auge, was es sieht. Wer die Namen der umliegenden Berge nicht oder nur teilweise aufzuzählen vermag, kann seine Wissenslücken beim Blick durchs Fernrohr schliessen.

«Mer händ scho dureglueget»

Bei einer geplanten Zusammenkunft der Balgacher Gemeindepräsidentin Silvia Troxler mit dem Raiffeisen-Bankleitungsvorsitzenden Thomas Haas und Marketingleiterin Antonia Schegg beim Rebhüttli zeigt sich schnell: Niemand kennt die Namen aller Berge. Das hat auch damit zu tun, dass es nicht leicht ist, sich dauerhaft alle zu merken.

Als zufällig die einheimischen Silvia Seitz und Edith Nüesch vorbeimarschieren, bringen sie ihre Freude über das Fernrohr zum Ausdruck. Sie hätten auch «scho dureglueget», sagt Silvia Seitz. Dank des Fernrohrs könnten sie ihr Wissen über die Berglandschaft in Zukunft immer wieder auffrischen.

Gute Ergänzung zur nahen Panoramatafel

Die Gemeindepräsidentin ist dank der Panoramatafel gut im Bilde. Diese Tafel steht seit ein paar Jahren etwas weiter unten. Das Fernrohr ist eine gute Ergänzung. Silvia Troxler, die gern wandert, spricht von einem traumhaft schönen Panorama. Auch Thomas Haas ist angetan vom Platz; er kommt gelegentlich als Biker hier vorbei. An­tonia Schegg blickt gedanklich von unten nach oben, indem sie bemerkt, von der Terrasse des Bankgebäudes sei der neue Fernrohr-Standort gut zu sehen.

Auch Werner Tomsche aus Innsbruck war an einem schönen Herbsttag ins Schwärmen geraten, als er das Fernrohr installierte. Ihn freut der «ganz besondere Standort inmitten der Weinberge», hier passe das Fernrohr perfekt hin. Das Geschenk, das die Raiffeisenbank Mittelrheintal der Bevölkerung mit den Fernrohren macht, kostet etwa 25'000 Franken, inklusive Fundamente und Podeste. Sowohl das Widnauer als auch das Balgacher Gerät sollen auch Kinder erfreuen, die sich nicht vergeblich strecken müssen, sondern ebenfalls bequem durchs Fernrohr gucken können.

Thomas Haas erklärt das Geschenk damit, dass die Ge­neralversammlung der Bank wegen Corona nicht physisch durchführbar gewesen sei und sich so viel Geld habe sparen lassen. Eine solche Einsparung auf Kosten der Genossenschafterinnen und Genossenschafter sei aber nicht im Sinne der Bank gewesen. Also seien 200'000 Franken für besondere Geschenke bereitgestellt worden. Nachdem die Mitglieder bereits von besonderen Aktionen profitiert hätten, sei nun die breite Öffentlichkeit am Zug.

Der österreichische Lieferant des «VIScope» bezeichnet sein Produkt als «einzigartiges Aussichtsfernrohr, das präzise zum jeweiligen Panoramapunkt die gewünschte Information liefert.» Möglich mache dies eine hochwertige, selbst entwickelte Optik. Je ein weiteres solches Erlebnisfernrohr steht in Oberegg und in Wolfhalden.

Beim Rebhüttli kommen sehr viele Leute vorbei

Die beim Balger Rebhüttli vorbeiführende Rebengasse dient als Wanderweg zum nahen Rheintaler Höhenweg, aber auch das Schloss Heerbrugg oder das Reservoir Hümpeler sind über die Rebengasse erreichbar. Beim Rebhüttli kommen deshalb sehr viele Wanderer und Spaziergänger vorbei.

Den Platz beim Fernrohr wertet die politische Gemeinde als Eigentümerin des Bodens weiter auf. Rund ums Fernrohr wird eine kleine Naturwiese entstehen.

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