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Nachwuchsförderung steht im Zentrum

Gestern Abend tagten in Au die Delegierten des Feuerwehr-Verbandes Unterrheintal. Ausbildung der Angehörigen der Feuerwehr und Nachwuchsförderung in der Jugendfeuerwehr sind dem Verband wichtige Anliegen.
Max Pflüger
Für 26 Jahre Feuerwehrdienst geehrt wurde Kpl. Erwin Mittelholzer von der Feuerwehr Berneck-Au-Heerbrugg (Mitte) von Verbandspräsident Alex Göggel (links) und Aktuar und Feuerwehrkommandant Urs Hug. (Bild: Max Pflüger)

Für 26 Jahre Feuerwehrdienst geehrt wurde Kpl. Erwin Mittelholzer von der Feuerwehr Berneck-Au-Heerbrugg (Mitte) von Verbandspräsident Alex Göggel (links) und Aktuar und Feuerwehrkommandant Urs Hug. (Bild: Max Pflüger)

Au. 25 stimmberechtigte Delegierte und 10 Gäste trafen sich gestern Abend zur 76. Delegiertenversammlung des Feuerwehrverbandes Unterrheintal im «Engel», Au. Zum ersten Mal nach seiner Wahl führte der 2009 gewählte Präsident Axel Göggel durch die Traktanden.

Zahlreiche engagierte Einsätze

451 Einsätze, total 6018 Mannstunden leisteten die Feuerwehren 2009 im Verbandsgebiet Rheineck, Thal, St. Margrethen, Berneck-Au-Heerbrugg und Mittelrheintal.

Sie leisteten zum Beispiel Hilfe bei 70 Bränden, 113 Elementarereignissen, 13 Strassenrettungen und 32 Ölwehreinsätzen. Ausserdem halfen Angehörige der Feuerwehren mit im Sicherheitsdispositiv und bei der Verkehrsregelung bei verschiedenen Grossanlässen.

Gemeindepräsident Walter Grob liess es sich daher nicht nehmen, als Gast den Feuerwehren für ihr Engagement und ihren ehrenamtlichen Einsatz «Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr» den besten Dank der Gemeinden auszusprechen.

Ausbildung ist Kerngeschäft

Zentrales Tätigkeitsgebiet des Verbands ist die Aus- und Weiterbildung der Angehörigen der Feuerwehr. Im abgelaufenen Jahr wurden drei Verbandskurse durchgeführt: ein Einführungskurs in Thal mit 44 Teilnehmern, ein Weiterbildungskurs für Unteroffiziere mit 68 Teilnehmern in Rheineck und der Einführungskurs für Maschinisten mit 29 Teilnehmern in Diepoldsau.

Im laufenden Jahr sollen es vier Kurse sein: Der Einführungskurs, ein regionaler Weiterbildungskurs für Offiziere, ein regionaler Verkehrskurs sowie der regionale Einführungskurs für Maschinisten.

Für die Ausbildung wichtig ist dem Verband auch die Jugendfeuerwehr. Wer hier vier Jahre mitmacht, hat die Grundausbildung abgeschlossen und kann ohne weiteren Einführungskurs in die Ortsfeuerwehr aufgenommen werden. Der Verband unterstützt seine Jugendfeuerwehr daher nicht nur ideell sondern auch mit

Aktive Jugendfeuerwehr

Kommandant der Jugendfeuerwehr ist seit einem Jahr Christian Zellweger, Au.

In seinem Jahresbericht fand vor allem die Schlussübung vom 12. Dezember in Thal breite Erwähnung: «Wir konnten sämtliches Erlerntes vor zahlreichen Besuchern zur Schau stellen. Denn der Inhalt der Schlussübung war ein Wettkampf. An verschiedenen Posten konnten sich die Jugendlichen messen. Und sie mussten sich über verschiedene Hürden und durch Hindernisse kämpfen.»

Überall ist Nachwuchs gesucht

Die Feuerwehren im Verbandsgebiet suchen auf allen Stufen Nachwuchs. Bei den Ortsfeuerwehren ist der Bestand 2009 deutlich zurückgegangen. Der Ist-Bestand von 462 AdF liegt deutlich unter dem Soll-Bestand von 541.

Aber auch bei der Jugendfeuerwehr wären mehr Teilnehmer an den monatlichen Übungen erwünscht.

Und für diese sucht ihr Kommandant noch mehr Leiterinnen und Leiter, welche sich der wichtigen Aufgabe der Ausbildung von Jugendlichen stellen.

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