Musse für Glühwein, Zeit für Geschenke in St. Margrethen

Viele Marktliebhaber besuchten den weihnachtlich dekorierten und duftenden Klausmarkt in St.Margrethen.

Gerhard Huber
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«Das ist heute sehr gut gelaufen», sagte ein sichtlich zufriedener Hans van Allmen, Hüttenwart des Festungsmuseums Heldsberg. Er liess in der mit­gebrachten historischen Feld­küche von 1911 köstliche Bündner Gerstensuppe köcheln und dampfen. «Von gesamt über zwölf Litern ist nicht mehr viel übrig. Aber bis zum Marktende wird’s schon reichen.»

Doch es war nicht nur der Duft der Gerstensuppe und des an vielen Ständen angebotenen Glühweins, der schon von weitem in der Nase der Besucher kitzelte, gab es doch auch Appenzeller Chäsflada oder traditionellen Ribel, gebraten in einer riesigen Gusspfanne, zu verkosten.

Gleich eingangs des mit viel Liebe dekorierten und weihnachtlichem Flair ausstrahlenden Klausmarktes drehte ein Handorgelspieler an seinem originellen Instrument und verwöhnte mit Melodien aus der schönsten Zeit des Jahres. Riesige Weihnachtskugeln schmückten den altehrwürdigen, mächtigen Baum im Zentrum des Parks und damit im Zentrum des kleinen, aber stimmungsvollen Klausmarktes. Die schönste Attraktion für die Kinder war das Ponyreiten zwischen einer Christbaumallee hindurch. Und natürlich das beliebte Karussell. Ob im Auto von Fred Feuerstein, im Batmobil, in der Lokomotive oder auf der Plastikversion von Bambi, die Kleinsten drehten mit einem Strahlen in den Augen ihre Runden.

Zufrieden mit dem Besucherandrang

Sehr zufrieden mit dem starken Besucherandrang waren die Herren von der Männerriege des Turnvereins St.Margrethen. «Einfach hervorragend, die Leute kommen schön regelmässig und schauen bei uns vorbei, natürlich auch, weil wir so viele kennen», sagten Kurt Baumgartner und Pascal Schellenbaum – und schenkten einen weiteren «Turner-Kafi» aus. Eine köstliche Mischung aus Kaffee und flüssigem Warmmacher, darunter auch Pflümliwasser und Caramelwodka.

Überhaupt schienen alle Ortsvereine auf dem Klausmarkt engagiert zu sein. Feuerwehr, FC und die Musikgesellschaft mit eigenen kleinen Festzelten sowie der Männerchor Harmonie mit einem eigens errichteten Holzhaus, in dem die Leute dicht gedrängt bei Kaffee und Kuchen die Wärme genossen, bevor sie weiter zwischen den Ständen bummelten und die adventliche Atmosphäre genossen.

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