Muskelprotze auf der Gesa

LEICHTATHLETIK. Bei den Herren ist die Ausgangslage im Kugelstossen und Speerwerfen am Gesa-Cup neu. Am 14. Mai werden Nachfolger für Seriensieger gesucht.

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Andreas Metzler vom TV Teufen wird versuchen, sich die Speer-Krone zu krallen. (Bild: pd)

Andreas Metzler vom TV Teufen wird versuchen, sich die Speer-Krone zu krallen. (Bild: pd)

LEICHTATHLETIK. Während die Podeste bei den Herren neu formiert werden, sieht es bei den Damen etwas anders aus. Dabei geht es nicht nur um die Konkurrenz, sondern auch das Prozedere hat sich bei den starken Herren und Damen leicht verändert. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten und den Athletinnen und Athleten genügend Ruhezeit zu geben, wird die Anzahl Versuche pro Teilnehmer von sechs auf vier zurückgeschraubt. Damit passt sich der Gesa-Cup dem nationalen und internationalen Trend an.

Preisig ist zurück

Vorjahressieger im Kugelstossen, Michi Bless, wird bei der diesjährigen Ausgabe nicht antreten und so auch nicht von der neuen Regelung profitieren können. Sowieso dürfte sich das Podest bei den Herren am 14. Mai ziemlich neu präsentieren. Drei der stärksten vier Athleten von 2014 werden nicht mehr am Start sein. Zurück ist dafür Rekordsieger Raphael Preisig vom TV Teufen. Er wird nach zwei Jahren Absenz an seine Erfolge vor der Pause anknüpfen wollen. Tim Bezemer, TV Mels, Johannes Heeb vom STV Lüchingen, EM-Teilnehmer Yves Zellweger vom Gastgeber-KTV Altstätten und die Steinstösser vom STV Kriessern werden sich aber sicher nicht gerne geschlagen geben.

An Herrsche gibt es kein Vorbei

Bei den Damen ist die Topfavoritin im Kugelstossen schneller gefunden. Lea Herrsche vom KTV Altstätten ist seit vier Jahren ungeschlagen, gewann die Konkurrenz 2014 mit über zwei Metern Vorsprung und konnte sich 2015 an den Hallen-Schweizer-Meisterschaften die Goldmedaille umhängen lassen. An ihr dürfte wohl kein Weg vorbeiführen. Dahinter lieferten sich bisher vor allem Rebecca Ammann vom KTV Oberriet und Natalie Fritz vom STV Oberriet-Eichenwies heisse Duelle. Beide sind auch 2015 wieder am Gesa-Cup am Start, und so könnte es gut sein, dass sich das Podest gleich wie in den vergangenen drei Jahren formiert.

Seriensieger abwesend

Bleibt noch der Speerwurf. Bisher eine Angelegenheit für René Michlig und den STV Oberriet-Eichenwies. Die Speerwurf-Konkurrenz hat er bereits 15-mal für sich entschieden und zuletzt neun Jahre in Folge den Wettkampf dominiert.

Dieses Jahr wird er am Gesa-Cup nicht am Start sein und somit Platz für einen Nachfolger schaffen. Seine Podestkollegen vom vergangenen Jahr sind allerdings auch nicht mit dabei. So wird die Zuschauer am Donnerstag, 14. Mai, eine völlig neue Ausgangslage erwarten. Andreas Metzler, TV Teufen, dürfte ein heisser Anwärter auf den frei gewordenen Titel sein, genau wie Marco Tanner vom KTV Altstätten und Pascal Loher vom STV Oberriet-Eichenwies. (dze)

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