Musikalisch und Zauberhaft

Nicht die gewaltigen, den Raum füllenden Klänge waren es, die die Besucher des Weihnachtskonzertes der Musikschule Oberrheintal bezauberten: feine Töne von Schwyzerörgeli, Harfe und Panflöte bis Gesang stimmten auf Weihnachten ein.

Kurt Latzer
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Die 65 Mitwirkenden unter der Leitung von Priska Seitz verzauberten die Besucherinnen und Besucher mit weihnachtlichen Klängen. (Bild: Kurt Latzer)

Die 65 Mitwirkenden unter der Leitung von Priska Seitz verzauberten die Besucherinnen und Besucher mit weihnachtlichen Klängen. (Bild: Kurt Latzer)

LÜCHINGEN. Irgendwie war gestern Abend die Stimmung in der katholischen Kirche eine besondere. Schon kurz vor Konzertbeginn fiel einem die Ruhe auf – ganz anders als sonst in bis zum letzten Platz gefüllten Sitzreihen. Leise und zauberhaft begann dann auch das Konzert der Musikschüler und ihrer Lehrer. Süsser die Örgeli nie klingen, war man versucht zu sagen, als zwei Schwyzerörgeli-Gruppen mit Weihnachtsliedern auf das bevorstehende Fest einstimmten. Leise, ohne das Stören knarrender Bänke oder sonstiger Nebengeräusche, lauschten die Gäste den Hackbrett- und Celloklängen von Rebecca von Sury und und Matthias Weidmann.

Ausgewogenes Programm

Auch mit den weiteren Programmpunkten gelang es den Musikanten und Sängern, das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Die Weihnachtslieder der Gitarrengruppe «Ichitarristi» unter der Leitung von Rebekka Müller sorgten ebenso für strahlende Gesichter unter den Konzertbesuchern, wie der Rüthner Kinderchor mit dem Ensemble Magnifique oder die Querflötengruppe unter der Leitung von Stefan Fässler.

Orchester braucht es nicht

Nachdem Regina Turwitt und Michel Roth mit Hackbrettklängen auf die besinnliche Zeit einstimmten, verzauberte das Panflötentrio mit Katja Gschwend, Nadja Büchel und Khosro Soltani die Besucherinnen und Besucher.

Nach dem Auftritt des Panflöten-Ensemble, ebenfalls unter der Leitung von Khosro Soltani, sorgte ein besonders Quartet zum Abschluss für himmlische Klänge. Heydee Frei, Mädi Dietsche, Larissa Binder und Priska Seitz ernteten für ihren Auftritt mit Akkordeon, Panflöte und Harfe tosenden Applaus. Mit ihrem Auftritt und den bravourös vorgetragenen Musikstücken und Liedern haben Priska Seitz und alle weiteren Mitwirkenden der Musikschule bewiesen, dass ein grosses Weihnachtskonzert nicht zwingend ein grosses Orchester braucht.