Musik und Texte zum Advent

ST. MARGRETHEN. Mit einem Adventskonzert bot der Ökumenische Kirchenchor St. Margrethen am Samstagabend eine feierliche und besinnliche Stunde zum zweiten Adventssonntag.

Rösli Zeller
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Eine besonders feierliche Stunde zum zweiten Advent bot der Ökumenische Kirchenchor St. Margrethen. (Bilder: Rösli Zeller)

Eine besonders feierliche Stunde zum zweiten Advent bot der Ökumenische Kirchenchor St. Margrethen. (Bilder: Rösli Zeller)

Kunstvolle Adventsgestecke zierten die evangelische Kirche und verliehen dem Konzert eine besonders festliche Note. Wie Pfarrer Sven Hopisch in seinen Lobes- und Dankesworten ausführte, gestaltet der Ökumenische Kirchenchor St. Margrethen seit 15 Jahren viele Gottesdienste in beiden Kirchen mit. Pius Böni, Präsident des Kirchenchors, stimmte mit einem Grusswort auf das Konzert ein. In keiner anderen Jahreszeit als wie im Advent, würden die Worte «Friede auf Erden» so häufig gesprochen, es gelte aber, den Frieden das ganze Jahr hindurch zu pflegen, so Böni.

Dieses grosse Engagement, die umsichtige Führung der Chorleiterin Dagmar Marxgut sowie die besinnliche Stunde mit dem Adventskonzert, verdankten Böni und Hopisch mit herzlichen Worten.

Stimmungsvolles Programm

Zum Konzertausklang lud Pfarrer Hopisch alle in den Pfarrhaussaal ein, um bei Glühwein und Hausgebäck das Beisammensein zu pflegen.

Was der Chor für das Adventskonzert in intensiven Proben einstudiert hatte, wurde zum Abschluss mit kaum enden wollendem Applaus gewürdigt. Die stimmungsvollen Werke von Joh. Crüger, Michael Praetorius und Max Reger, das Orgel-Choralvorspiel von Johann Sebastian Bach, das «Nunc Dimittis» von Thomas Tallis und der Glanzpunkt, die «Stille-Nacht-Messe» von Hermann Kronsteiner liessen das Konzert zu einem Feuerwerk an Musik und Gesang werden.

Gesang, Orgel, Harfe

Die «Stille-Nacht-Messe» von H. Kronsteiner enthält das Kyrie, Gloria, Benedictus und Agnus Dei. Begleitet wurde der Gesang abwechslungsweise von der Orgel mit Organistin Julia Rüf und der Harfe mit Christina Kurz. Das Benedictus mit Solisten wurde als Zugabe noch einmal aufgeführt. Der in Losenstein geborene Komponist Kronsteiner zählte zu den bedeutendsten österreichischen Kirchenmusikern. Die Stille-Nacht-Messe wurde dem Namen gerecht, indem durch die ganze Messe immer wieder Elemente (Orgel und Harfe) aus dem weltbekannten Weihnachtslied zu hören waren. Chormitglied Magdalena Eggenberger las zwischen dem Gesang und der Musik Texte von Hermann Hesse «Der Heiland» und von Franz Kamphaus «Zeit».

Harfenistin Christina Kurz. (Bild: unknown)

Harfenistin Christina Kurz. (Bild: unknown)