Musik bei zartem Kerzenlicht

ALTSTÄTTEN. Übers Wochenende war bei Kerzen Hongler vorweihnachtliche Ausstellung mit Hand-Wachstauchen, Basteln für Kinder und Sängerin Sonja Zünd.

Max Pflüger
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Stimmungsvoll: Die St. Galler Band Red Cube mit der Altstätterin Sonja Zünd und Thomas Straumann. (Bild: Max Pflüger)

Stimmungsvoll: Die St. Galler Band Red Cube mit der Altstätterin Sonja Zünd und Thomas Straumann. (Bild: Max Pflüger)

Alle Jahre wieder lädt Hongler im November zur Einstimmung auf die kommende Kerzen- und Adventszeit zu einer vorweihnachtlichen Ausstellung ein. Das Rahmenprogramm unter dem Motto «Lichtblicke» war dieses Jahr besonders attraktiv: Gross war der Andrang beim Konzert mit der St. Galler Band Red Cube am frühen Samstagabend im Innenhof der Kerzenfabrik.

Red Cube ist eine Ostschweizer Live-Band um den Sänger Thomas Straumann und die Altstätter Sängerin Sonja Zünd. Die beiden virtuosen Stimmen ergänzen sich prächtig und liessen im Schein der Kerzen gefühlvoll musikalische Highlights aufleuchten. Die Band setzt sich zum Ziel, Musik der letzten Jahre – Balladen, Countrysongs, Blues und anderes mehr – authentisch zu interpretieren. Dies gelang ihr; der Applaus im Fabrik-Innenhof war entsprechend kräftig.

Weihnachtsboxen fürs «Bild»

Am Sonntag sang Sonja Zünd auch noch alleine. Im Kerzenschein sang sie die Lieblingslieder der Besucherinnen und Besucher. Dabei standen viele aktuelle und vergangene Hits zur Auswahl, die den Aufenthalt im Kerzencafé zum stimmungsvollen musikalischen Erlebnis werden liessen.

Ebenfalls interessant waren die Bastelarbeiten, die Schüler der dritten, fünften und sechsten Klasse aus dem St. Galler Boppartshof bei Hongler zeigten. Es sind Gemeinschaftsarbeiten: weihnachtliche Engel, von Fünftklässlern gebastelt, sitzen in liebevoll von Drittklässlern mit Zeichnungen geschmückten und von Sechstklässlern dekorierten Kartonschachteln.

«Ich sage dem Weihnachtsbox», meinte die anwesende Lehrerin der St. Galler Schüler. Die Verantwortlichen der Ausstellung dagegen sprachen von «Krippen». Verkauft wurden die Werke zugunsten des Altstätter Kinder- und Jugendheims Bild.

Die eigene Hand aus Wachs

Neben der gediegenen Ausstellung von Kerzen im Fabrikladen und allerlei Weihnachtsdekorationen sprach auch das «Wachshände-Tauchen» viele Besucher an. Ähnlich wie beim Kerzenziehen galt es, durch wiederholtes Eintauchen der Hände in geschmolzenes Wachs langsam einen mehrschichtigen Wachshandschuh entstehen zu lassen, der schliesslich ausgezogen werden konnte. Grünliche, gelbe, rötliche und blaue, auch mehrfarbige Hände entstanden auf diese Weise, was vor allem die Kinder freute und den Ausstellungsbesuch auch für sie zum Erlebnis werden liess.