Museumsnacht als Kulturöffner

An der «ORF-Lange Nacht der Museen» beteiligen sich auch elf Häuser aus der Region Rorschach – Rheintal. Alle Regionen im Vierländereck sind Teil des grenzüberschreitenden Kulturprojekts.

Rudolf Hirtl
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Silke Schlör (links) vom Verband Museen des Kantons St. Gallen stellt sich den Fragen von Jasmine Ölz und Markus Klement. (Bild: Rudolf Hirtl)

Silke Schlör (links) vom Verband Museen des Kantons St. Gallen stellt sich den Fragen von Jasmine Ölz und Markus Klement. (Bild: Rudolf Hirtl)

Zwei Dutzend Scheinwerfer brennen an der Decke vom Studio 3 des Landesfunkhauses in Dornbirn. Sie setzen an der Pressekonferenz des ORF die Vertreter von Museen aus der Schweiz, Vorarlberg, Deutschland und Liechtenstein ins beste Licht. Jasmine Ölz, Kulturkoordinatorin beim ORF Vorarlberg, moderiert den Anlass und freut sich besonders auch darüber, dass an der 19. «ORF-Lange Nacht der Museen» elf Häuser aus den Regionen Rorschach und Rheintal teilnehmen.

Insgesamt beteiligen sich am Samstag, 6. Oktober, 89 Museen: neben den Schweizern, 66 in Vorarlberg, zehn im Fürstentum Liechtenstein und zwei in Deutschland. Ölz sagt, dass viele spannende Events und Sonderaktionen angeboten werden. Besonders sei sicherlich auch, dass 29 Häuser ein Programm für Kinder machen werden.

«Speziell für Kinder etwas anzubieten, ist für Museen auch eine Investition in die Zukunft. Kinder, die das Museum positiv in Erinnerung behalten, werden auch als Erwachsene wiederkommen», zeigt sie sich überzeugt. Die Internationalität hier im Vierländereck sei einzigartig an der «ORF-Lange Nacht der Museen», die ja mit 700 Museen, Galerien und Kulturinstitutionen in ganz Österreich stattfinde, sagt Markus Klement, Landesdirektor ORF Vorarlberg. «Wir verstehen uns hier nicht nur kulturell, sondern auch sprachlich.» Für die Kulturkoordinatorin ist die «Lange Nacht» auch ein Türöffner, um Kultur geniessen und erleben zu können. «Menschen, die sonst nicht oft ins Museum gehen, werden am Samstag sehen, dass Kultur lustvoll und spannend ist.»

Es werde den Besuchern schwerfallen, eine Entscheidung zu treffen, was sie sich bei ihrer kulturellen Entdeckungsreise anschauen wollen. Denn in dieser einen Nacht, die von 18 bis 1 Uhr dauere, werde es nicht möglich sein, die ganze Vielfalt zu erkunden.

Die Sonderbuslinien (für das Rheintal Linie 8 und 9), die mit einem Museumsticket gratis benutzt werden können, garantieren einen schnellen Wechsel.

Detaillierte Informationen zu Öffnungszeiten und Programmen sind in den jeweiligen Booklets sowie unter http://langenacht.ORF.at verfügbar.