Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Müssen Bäcker im Dorf behalten

Gegen 40 Aussteller, deren Angestellte und Gäste haben gestern Abend der Eröffnung der Gewerbeausstellung beigewohnt. Die Gwerbler präsentieren sich in der Rheinauhalle bis am Sonntagabend.
Kurt Latzer
Gegen 40 Aussteller aus St. Margrethen präsentieren dieses Wochenende in der Rheinauhalle ihre Produkte und Dienstleistungen. (Bilder: Kurt Latzer)

Gegen 40 Aussteller aus St. Margrethen präsentieren dieses Wochenende in der Rheinauhalle ihre Produkte und Dienstleistungen. (Bilder: Kurt Latzer)

Auf einer Ausstellungsfläche von über 850 Quadratmetern zeigen sich Handwerker, Ladenbesitzer und Dienstleister in den nächsten beiden Tagen von ihrer besten Seite. Die Leistungsschau mit Festwirtschaft, Verpflegungsständen und Bar hat Philipp Caimi, Präsident des Gewerbevereins St. Margrethen mit einem Brauch eröffnet, den bereits Napoleon Bonaparte gepflegt hat, das Köpfen einer Sektflasche mit einem Säbel: einer sogenannten Sabrage. In seiner Rede lobte er nicht nur Leistungsfähigkeit und Vielfalt des heinischen Gewerbes, er forderte die Besucherinnen und Besucher auf, den Handwerkern, Läden und Dienstleistern Sorge zu tragen. «Wir müssen den Bäcker, den Maler und anderes Gewerbe im Dorf behalten», sagte Caimi. Das Gewerbe habe viele Vorteile, im Vergleich zu Callcentern und Hotlines. «Jeder, der sich schon einmal durch eine Hotline gequält hat weiss, von was ich rede», sagte der Gewerbevereinspräsident. Einmal habe er sieben Minuten gebraucht, bis er am Telefon ans Ziel gekommen sei. In sieben Minuten sei er in einem Laden am Ort nicht nur beraten worden, sondern habe in der Zeit auch seinen Einkauf erledigt. «Die Kundinnen und Kunden müssen sich immer wieder vor Augen halten: Hinter den Läden und dem Gewerbe stecken viele Arbeitsplätze. Die brauchen wir und darum sollten wir dem Gewerbe Sorge tragen», sagte Philipp Caimi. Bevor Reto Friedauer, Gemeindepräsident von St. Margrethen, die Schleife zum Eingang in die Ausstellungshalle zerschnitt, würdigte er den Einsatz der Gewerbetreibenden und des Organisationskomitees. Die Politische Gemeinde und die Schule sind mit einem eigenen Stand in der Rheinauhalle vertreten.

Heute ist die Ausstellung von 13 bis 22 Uhr geöffnet, bis 1 Uhr morgens ist Barbetrieb. Morgen findet um 10 Uhr ein Erntedankfest statt, die Ausstellung ist bis 18 Uhr offen.

Das Band zur Ausstellungshalle hat der St. Margrether Gemeindepräsident, Reto Friedauer, durchschnitten. Neben zahlreichen Dienstleistern zeigen stellen Handwerker ihr Können unter Beweis, wie beispielsweise der Steinmetz Paul Müller (rechts).

Das Band zur Ausstellungshalle hat der St. Margrether Gemeindepräsident, Reto Friedauer, durchschnitten. Neben zahlreichen Dienstleistern zeigen stellen Handwerker ihr Können unter Beweis, wie beispielsweise der Steinmetz Paul Müller (rechts).

Das «Alphorntrio vom Eselschwanz» hat die St. Margrether Gwerbler zur Eröffnung begrüsst.

Das «Alphorntrio vom Eselschwanz» hat die St. Margrether Gwerbler zur Eröffnung begrüsst.

Gewerbevereinspräsident Philipp Caimi (links) und sein Vize, Andreas Baumgartner, haben die Ausstellung mit einer Sabrage eröffnet.

Gewerbevereinspräsident Philipp Caimi (links) und sein Vize, Andreas Baumgartner, haben die Ausstellung mit einer Sabrage eröffnet.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.