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MOUNTAINBIKE: Sonnenschein im Tal der Sonne

Geglückte Hauptprobe für die drei Rheintaler WM-Starter am Weltcup im Val di Sole (Italien): Sieg für Jolanda Neff, sechster Platz für Thomas Litscher (Elite) und elfter Rang für Simon Vitzthum (U23).
Yves Solenthaler
Thomas Litscher (an der Schweizer Meisterschaft in Montsevelier JU ) vor Lars Forster. Im letzten Weltcuprennen der Saison klassierte sich Litscher knapp hinter dem Joner. (Bild: Archiv/ys)

Thomas Litscher (an der Schweizer Meisterschaft in Montsevelier JU ) vor Lars Forster. Im letzten Weltcuprennen der Saison klassierte sich Litscher knapp hinter dem Joner. (Bild: Archiv/ys)

Yves Solenthaler

«Wenn es an der WM so weiter geht, ist es genial», sagt der 28-­ jährige Rheinecker Thomas Litscher nach dem letzten Weltcuprennen kurz vor dem Saisonhö­hepunkt vom 10. September in Cairns (Australien): «Nach diesem Ergebnis reise ich mit viel Selbstvertrauen an die WM.»

Drei Wochen nach dem elften Rang in Kanada sicherte sich Litscher als Sechster den ersten Top-10-Platz der Saison auf Stufe Weltcup. Insgesamt beendete er zum zwölften Mal ein Elite-Weltcuprennen unter den besten Zehn. Besser als am letzten Sonntag hatte Litscher erst einmal abgeschnitten – 2013 als Vierter in Nove Mesto (Tschechien).

Litscher fuhr bis zur letzten Runde um den dritten Platz

Wie immer in dieser Saison, glückte dem früheren U23-Weltmeister ein guter Start. Aber erstmals ausser dem Rennen in Kanada konnte Litscher diese gute Ausgangslage nutzen.

Er fühlte sich sogar so gut, dass er zu Beginn der dritten Runde in der Verfolgergruppe angriff – mit dem Ziel, die Führenden Nino Schurter und Stéphane Tempier einzuholen. Litscher kam zwar einige Meter weg, musste aber einsehen, dass der Express mit dem Schweizer Weltcup-Dominator und dem Franzosen nicht einzuholen war. «Danach hatte ich kurzfristig etwas Mühe, es gelang mir aber, mich wieder in der Verfolgergruppe einzureihen», sagt Litscher.

Bis in die letzte Runde hinein blieb das Quintett zusammen, das hinter dem späteren Sieger Schurter und Tempier um den dritten Platz fuhr. Nebst Litscher befanden sich die Altmeister Julien Absalon (Fra) und Jaroslav Kulhavy (Tschechien) sowie seine Landsleute Lars Forster und Florian Vogel in dieser Gruppe.

Erst als Absalon im siebten Umgang fulminant in die Pedalen trat, wurde diese Verfolgergruppe gesprengt. Litscher hatte nun sichtlich zu kämpfen, konnte den Rückstand aber in Grenzen halten. Am Ziel trennten ihn nur 23 Sekunden vom drittplatzierten Absalon. Kulhavy und Forster musste Litscher ebenfalls den Vortritt lassen – weshalb er das Podium der Top 5 knapp verpasste. Von Europameister Vogel konnte sich Litscher dagegen noch ein paar Meter absetzen.

Im «Tal der Sonne» (Trentino) schien dieselbe aber nicht nur für Thomas Litscher, sondern für alle drei Rheintaler, die in der kommenden Woche an den Weltmeisterschaften starten.

Neunter Elite-Weltcupsieg für Jolanda Neff

Am stärksten für die 24-jährige Jolanda Neff – die Thalerin gewann bei der WM-Hauptprobe zum ersten Mal in dieser Saison ein Weltcuprennen. Insgesamt war es Neffs neunter Sieg auf höchster Stufe.

Nach dem Triumph sagte Neff, dass sie damit viel Selbstvertrauen für die WM tankte. Denn die bisherige Saison war nicht nach ihrem Gusto ausgefallen. Zu Beginn konnte sie nicht mithalten, weil sie ihrem Studium den Vorrang eingeräumt hatte – und just als Neff in Form zu kommen schien, wurde sie von einer Verletzung gebremst, wegen der sie vor drei Wochen in Kanada nicht starten konnte.

Der Rheinecker Simon Vitzthum kann mit seinem ganzen (letzten) U23-Jahr zufrieden sein. Nach dem Top-Ergebnis (Fünfter) in Kanada fuhr er in Italien als Elfter zum dritten Mal in diesem Jahr in die Top 15. Auch Noah Blöchlinger aus Heiden, der für die WM nicht selektioniert wurde, gelang mit dem 19. Platz ein zufriedenstellender Abschluss der Weltcupsaison.

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