Mountainbike
«Es waren schlammige Verhältnisse, was mir nicht liegt»: Thomas Litscher fährt trotz misslichen Umständen auf Platz zwei

Fullgaz Race heisst der Event, und Vollgas gaben vor allem zwei Fahrer: Der 31-jährige Thomas Litscher (KMC-Orbea) und Sebastian Fini Carstensen distanzierten die zum Teil namhafte Konkurrenz bei spätwinterlichen Verhältnissen deutlich.

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Thomas Litscher zeigte eine starke Leistung.

Thomas Litscher zeigte eine starke Leistung.

Bild: EGO-Promotion/amk

(ys) In der zweitletzten Runde stürzte der Thaler im Schlamm, weshalb er den Sieg dem Dänen überlassen musste. Den zweiten Platz mit 36 Sekunden Rückstand verteidigte Litscher mit einer knappen halben Minute vor Lokalmatador Max Bradl aber deutlich. Zwei und mehr Minuten hinter Litscher überquerten einige Cracks des Cross Country die Ziellinie: Der Südtiroler Gerhard Kerschbaumer wurde Fünfter, gefolgt von Weltmeister Jordan Sarrou (Frankreich), dem Dänen Simon Andreasen und dem Tessiner Filippo Colombo. Der EM-Zweite Titouan Carod musste sich gar mit Platz 13 begnügen.

«Es waren schlammige Verhältnisse, was mir nicht liegt», sagt Litscher, «aber dank der technischen Abschnitte im Wald und meiner Power hielt ich doch an der Spitze mit. Wäre ich nicht gestürzt, hätte ich sogar um den Sieg kämpfen können.»

Simon Vitzthum (jb-Brunex Superior) beendete das selektive Rennen mit siebeneinhalb Minuten Rückstand auf den Sieger Carstensen auf dem 17. Rang. Das klingt bescheidener als es ist: Der Rheinecker liess die ganze zweite Garde der Schweizer Mountainbiker hinter sich. U23-Europameister Joel Roth (19. Rang), Fabio Püntener (21.), Janis Baumann (23.) und Vital Albin (30.) reihten sich hinter Vitzthum ein.