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MOUNTAINBIKE: Die Zeit läuft für die Thaler

Jolanda Neff glückte der Weltcup-Auftakt mit dem sechsten Platz, Thomas Litscher konnte in Stellenbosch (Südafrika) nur zu Beginn mit der Spitze mithalten.
Jolanda Neff fuhr wenige Wochen nach einem Schlüsselbeinbruch bereits wieder nahe an die Weltspitze. (Bild: amk)

Jolanda Neff fuhr wenige Wochen nach einem Schlüsselbeinbruch bereits wieder nahe an die Weltspitze. (Bild: amk)

Bei den Männern gab es mit dem jungen Neuseeländer Simon Gaze einen neuen Sieger, nachdem in den letzten 29 Weltcups immer einer aus dem Trio Schurter/Absalon/Kulhavy gewonnen hatte. Bei den Frauen setzte sich Annika Langvad (Dänemark) vor der Französin Pauline Ferrand-Prévot und der ihr Podest-Debüt feiernden Niederländerin Anne Tauber durch.

Mit diesem Trio konnte die 25-jährige Jolanda Neff nur sechs Wochen nach einem Schlüsselbeinbruch nicht mithalten. Die meiste Zeit des Rennens fuhr sie mit der Kanadierin Catharine Pendrel um die vierte Position.

Neff reihte sich hinter den drei Führenden ein

In der letzten Runde fiel Pen­- drel zurück, dafür konnten Helen Grobert aus Deutschland und Maja Wloszczowska aus Polen zu Neff aufschliessen. Durch die unlängst erlittene Verletzung war Neff im Endspurt sichtlich handicapiert und musste Grobert sowie im Fotofinish auch ihrer Teamkollegin den Vortritt lassen.

Mit dem sechsten Rang kann die Thalerin dennoch zufrieden sein. Allein ihr Start in den südafrikanischen Weinbergen ist so kurz nach einer solchen Verletzung recht erstaunlich. Und das Resultat lässt Neff mit Blick auf die Gesamtwertung alle Optionen offen. Das nächste Weltcuprennen findet erst Mitte Mai in Albstadt statt, bis dahin hat sie Zeit, ihre Verletzung richtig zu kurieren.

Thomas Litscher fuhr beim Start aus der dritten Reihe auf den fünften Platz. Danach bekundete er Mühe im Bereich Becken/Hüfte und fiel auf den 34. Rang zurück.

Litscher muss Problemen auf den Grund gehen

Er wirkte zwar ratlos, aber auch für ihn ist die Zeit bis zum nächsten wichtigen Rennen eine Verbündete: «Nun kann ich ab­checken, woher meine Probleme kommen – und habe auch bis Albstadt Zeit, das Setup am Bike zu justieren.» Als positiven Umstand nimmt Litscher aus Stellenbosch mit, dass er sich auf der Strecke wohlgefühlt hat.

Der 23-jährige Simon Vitzthum aus Rheineck bestritt seinen ersten Elite-Weltcup von einer Erkältung geschwächt und kam nicht über den 71. Rang hi-naus: «Ich musste mich durch­beissen.» Für ihn bleibt bis zum nächsten Highlight weniger Zeit – am 18. März startet er in Südafrika mit Partner Martin Fanger (27. beim Auftakt) zum achttägigen Cape Epic.

Nicht nach Wunsch verlief der Saisonauftakt auch für Noah Blöchlinger aus Heiden. Er musste sich im Rennen der U23 mit dem 31. Rang bescheiden. (ys)

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