MOTORRAD: Schmitter kommt dem Podest näher

Der 23-jährige Altstätter Dominic Schmitter erreichte am zweiten Rennwochenende der IDM-Superbike 1000 in Zolder (Belgien) die Ränge sechs und acht. Damit ist er einigermassen zufrieden.

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Dominic Schmitter (Nr. 9) konnte sich in Belgien gegenüber dem Auftakt auf dem Nürburgring leicht verbessern. (Bild: pd)

Dominic Schmitter (Nr. 9) konnte sich in Belgien gegenüber dem Auftakt auf dem Nürburgring leicht verbessern. (Bild: pd)

Die neue Suzuki GSX-R1000 des Rheintaler Asphalt-Cowboys leidet immer noch an ein paar Kinderkrankheiten. «Das Team und ich arbeiten aber mit Hochdruck daran, diese zu beseitigen», sagt Dominic Schmitter. Nach dem Qualifying berichtete er: «Wir haben das Feintuning weiter verbessert.» Es gebe aber nach wie vor Luft nach oben, diese soll beim nächsten Renntermin (28. bis 30. Juli in Schleiz) weiter abgetragen werden.

In der Quali verbesserte sich Schmitter vom achten auf den sechsten Platz und war damit bester Suzuki-Pilot. In den Rennen blieb eine weitere Steigerung aber aus.

Suzuki in den Kurven noch zu unruhig

Seinem Ziel, einem Platz auf dem Podest, kommt der Rheintaler aber nach eigenen Aussagen näher. Im ersten Rennen konnte sich Schmitter lange auf dem fünften Platz halten: «Ich war so schnell wie noch nie an diesem Wochenende.» Aber statt diesen Speed auszunutzen und vielleicht gar den Sprung in die Top 3 zu schaffen, musste sich Schmitter kurz vor Schluss überholen lassen. Den sechsten Platz hatte er bereits im zweiten Rennen vom Mai auf dem Nürburgring erreicht.

Damals musste sich Schmit-ter zum Auftakt mit dem 16. Rang begnügen. Diesmal konnte er sich im zweiten Rennen aber nicht mehr steigern.

Der Start gelang dem Altstätter wieder gut, er fuhr erneut in die Top 5. Er spürte aber von Anfang an, dass das Motorrad in den Kurven nicht so ruhig wie gewünscht liegt: «Dadurch verliere ich vor allem in der Endphase der Rennen regelmässig Zeit.» So war es auch diesmal, Schmitter fiel auf den achten Platz zurück. Gerade als er seinen Rhythmus wieder fand und sich zum Attackieren bereit machte, hatte Schmitter Pech: Weil ein Konkurrent gestürzt war, entschloss sich die Rennleitung, das Rennen abzubrechen. Gewertet wurde das Ergebnis in der Runde zuvor, damit blieb es für den Piloten des Teams HPC-Power beim achten Platz.

In der Gesamtwertung der internationalen deutschen Meisterschaft (IDM) belegt er nun denselben Rang. (ys)