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MOTORRAD: Ausfälle, aber kein Desaster

Der 23-jährige Dominic Schmitter sah in beiden WM-Superbike-Läufen in Jerez die Zielflagge nicht. Der Suzuki-Pilot konnte aber im Rennen mit den Hondas mithalten.
Dominic Schmitter hofft auf eine Zukunft in der Superbike-WM. (Bild: pd)

Dominic Schmitter hofft auf eine Zukunft in der Superbike-WM. (Bild: pd)

Für Schmitter und seinen Teamchef Denis Hertrampf konnte es beim Wildcard-Einsatz in Andalusien nur darum gehen, mit einem Standardmotorrad gegen die Weltelite nicht gänzlich unterzugehen. Dieses Vorhaben ist – zumindest in den beiden Rennen – geglückt.

Im Training und Qualifying hatte das Team HTC-Power aber noch grosse Schwierigkeiten. Das lag vor allem an Problemen mit der Spritzufuhr des extra angefertigten Tanks. Dadurch verpasste Schmitter die erste Session. Somit konnte Schmitter erst im zweiten Training an den Einstellungen arbeiten, während sich die Konkurrenten schon an den Rennspeed herantasteten. Den 5-Sekunden-Rückstand auf die Spitze konnte er wegen eines technischen Versehens im Qualifying nicht mehr reduzieren.

«Vieles konnte schiefgehen – und einiges ging auch schief», sagt Schmitter. Aber genau die Reaktion auf diese Unbill mache sein Team aus: «Unter grossem Druck arbeiteten alle ruhig und zielstrebig.»

Rückstand im Rennen gegenüber Training halbiert

Das Elektronik-Kit für die Suzuki stand Schmitter nicht zur Verfügung. Eine andere Lösung wäre nur für dieses Wochenende nicht sinnvoll gewesen. So trat Schmitter mit einer Elektronikausstattung an, die jeder private Suzuki-Fahrer auch hat. In einer Serie, in der die Elektronik ein wesentlicher Punkt zur Leistungssteigerung ist, war er damit natürlich nicht kompetitiv.

Unter diesem Aspekt verliefen die Rennen durchaus vielversprechend. Im ersten Lauf, in dem wegen eines Unfalls zweimal gestartet wurde, konnte Schmitter den Japaner Takumi Takahashi überholen und zur anderen Honda aufschliessen. Nach Rennhälfte kamen aber nicht unerwartet die Probleme mit der Spritzufuhr: Schmitter musste in die Boxen und das Rennen auf­geben. Ein Blick auf die Rundenzeiten zeigt aber, dass er den Rückstand auf die Spitze halbieren konnte.

Im zweiten Rennen knöpfte sich Schmitter nach dem Start wieder Takahashi vor. Diesmal drängte ihn der Fahrer einer Werks-Honda aber ab, wodurch Schmitter in die Horizontale gezwungen wurde. Der Sturz war ein enttäuschendes Ende des Rennwochenendes, verlief für den Rheintaler aber wenigstens glimpflich.

Ob Schmitter 2018 wieder einen fixen Startplatz in der Superbike-WM erhält, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Er ist jedenfalls zuversichtlich, mit seinem aktuellen Team HTC-Power-Suzuki bald auf höchster Ebene antreten zu können. (ys)

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