Montlingen vergab den Turniersieg im zweitletzten Finalrundenspiel

Landquart gewinnt das U15-Turnier in Koblach vor Montlingen und Götzis. Gut mitgespielt haben auch die U16-Mädchen des FC Widnau.

Mäx Hasler
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Robin Sturzenegger (r.) vom FC Montlingen überzeugte in Koblach. (Bilder: mäx)

Robin Sturzenegger (r.) vom FC Montlingen überzeugte in Koblach. (Bilder: mäx)

FUSSBALL. Mit dem U15-Turnier sind die Koblacher Hallenturniere zu Ende gegangen. Mit Rheineck I und II, Montlingen I und II, Rüthi I und II, drei Teams des FC Widnau (darunter die U16-Girls), Au-Berneck, Diepoldsau und St. Margrethen waren unter den 34 Mannschaften auch zwölf Rheintaler sowie sechs weitere Schweizer Teams dabei.

Tore fehlten den Widnauerinnen

Ausser den Rheinecker Teams, St. Margrethen und Montlingen II hatten die Rheintaler Mannschaften schon in den Gruppenspielen nichts zu melden. Rheineck I mit 12, Rheineck II mit 11, Montlingen II mit 10 Punkten und St. Margrethen qualifizierten sich für die Zwischenrunde. In dieser war dann aber auch für Rheineck II und St. Margrethen Sense.

Auch nicht in die Zwischenrunde kamen die U16-Mädchen des FC Widnau. Die Widnauerinnen «chügelten» zwar gut mit und brachten einige Buben-Teams in Verlegenheit, am Schluss fehlten den Widnauerinnen aber die nötigen Tore.

In der Finalrunde der besten sechs Teams (Landquart, Montlingen, Grabs, Rheineck, Götzis und Frastanz) patzte ausgerechnet Titelverteidiger Rheineck. Die Buben von Trainer Orlando Crescenti wurden heuer mit vier Punkten Sechste. Auch Grabs lief es nicht mehr so gut wie in der Zwischenrunde, in der es hinter Landquart noch Zweiter war. Die Werdenberger bauten ab und waren am Schluss Fünfte. Götzis und Frastanz spielten in der Finalrunde zu unbeständig und belegten am Ende den dritten und vierten Rang.

Herrschäftler vs. Kolbensteiner

Der Turniersieg war eine Angelegenheit zwischen den Bündner Herrschäftlern, den Rheintaler Nachbarn von Gastgeber Koblach und den C-Junioren des FC Montlingen. Die Kolbensteiner patzten im zweitletzten Spiel auch, denn die 2:3-Niederlage gegen Frastanz stand nicht auf dem Programm.

Bei einem Sieg gegen Frastanz hätte Montlingen in der letzten Partie gegen Landquart noch den Turniersieg holen können. So wurde der letzte Match aber bedeutungslos, und endete mit 1:1 auch entsprechend. Die Montlinger können sich damit trösten, dass sie mit Robin Sonderegger den wohl besten Spieler des Turniers in ihren Reihen hatten.

Die Widnauer Girls hielten gut mit den Buben mit – nur die Tore fehlten.

Die Widnauer Girls hielten gut mit den Buben mit – nur die Tore fehlten.