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MONTLINGEN: Sich bewegen mit Köpfchen in Montlingen

Die Wiedereröffnung des Museums sowie des Swiss-O-Finder stossen auf reges Interesse bei der Bevölkerung. Der Orientierungslauf wurde in Zusammenarbeit mit dem Verein Museum umgesetzt.
Mit dem Durchschneiden des Roten Bandes wird der Swiss-O-Finder respektive der festinstallierte Orientierungslauf in Montlingen von Gemeinderat Pascal Benz, Ortsgemeindepräsident Harald Herrsche, Niklaus Wolgensinger (Initiant Swiss-O-Finder) und Lothar Bandel (Verein Museum Montlingen) eröffnet. (Bilder: Andrea Kobler)

Mit dem Durchschneiden des Roten Bandes wird der Swiss-O-Finder respektive der festinstallierte Orientierungslauf in Montlingen von Gemeinderat Pascal Benz, Ortsgemeindepräsident Harald Herrsche, Niklaus Wolgensinger (Initiant Swiss-O-Finder) und Lothar Bandel (Verein Museum Montlingen) eröffnet. (Bilder: Andrea Kobler)

Aarau, Arosa, Bern, Montlingen – der fix installierte Orientierungslauf im Oberrheintal ist der vierte Swiss-O-Finder der Schweiz.

Drei Routen gibt es durchs Dorf

Es gibt drei verschiedene fix installierte Routen mit insgesamt 52 Posten durchs Dorf: den 2,7 Kilometer langen Familienweg, die Route Montlingen intensiv sowie die Zeitreise durch Montlingen über 5 Kilometer und 25 Posten. Teilgenommen werden kann mit einer Karte, die man im Internet herunterladen oder im Restaurant Kreuz abholen kann. Die Teilnahme ist mit oder ohne Mobil-Phone möglich. Die QR-Codes auf den jeweiligen Tafeln erzählen Spannendes, zum Beispiel über Findlinge, den Montlinger Bergliwy oder das Munitions­depot. Einzelpersonen und Familien, die alle Posten absolvieren, erhalten eine Erfrischung im Restaurant Kreuz, die von der Ortsgemeinde gesponsert wird.

Zusammenarbeit mit Verein Museum

In Montlingen umgesetzt wurde das Projekt von swiss orienteering durch Niklaus Wolgensinger. Bei den Textarbeiten stand ihm der Verein Museum Montlingen zur Seite. Dieser feierte ebenso am Samstag die Wiedereröffnung des Museums, das für 65000 Franken erneuert, saniert sowie durch eine Sitzbank und elektronische Geräte erweitert wurde. Neu ist zudem ein Flyer sowie die neue Homepage. Gegründet wurde das Museum 1964 vom damaligen Lehrer Martin Hangartner und bis vor zwei Jahren von Alois Loser geführt. Dieses Frühjahr wurde der Verein Museum Montlingen gegründet. Das Museum steht der Bevölkerung, Schulen und interessierten Besuchergruppen auf Voranmeldung zur Besichtigung und Führung offen.

Der Montlinger Berg gehört zu den wichtigsten archäologischen Fundstellen im Rheintal. Bestaunt werden können Fundstücke der damals angesiedelten Ur-Räter, darunter ein Melauner Topf, ein Kultgegenstand aus dem 9. Jahrhundert vor Christus.

Führungen werden angeboten

Claudio Senn, Museumsleiter und Kassier, hofft , dass sich nach der Sanierung die Anzahl der Führungen von bislang gut einem Dutzend im Jahr erhöhen lassen. Kombiniert werden können diese mit Führungen in der katholischen Kirche St. Johann Baptist oder dem Bergli mit Hedwig-Scherrer-Haus, Kapelle St. Anna, Wallanlage und ehemaligem Steinbruch. «Es ist wichtig und freut uns, dass die Montlinger das Museum beleben wollen. Dass der Standort im Schulhaus bei­behalten wird, finden wir gut. Die Schüler erleben es damit hautnah – schliesslich sind das die Dinge, die ihnen auch wirklich bleiben», freute sich Martin Schindler, Leiter der Kantonsarchäologie.

Erfreut über die Wiedereröffnung und die Tatsache, dass die Arbeit seines Vaters weitergeführt wird, ist auch Elmar Hangartner, Sohn des Gründers. Unterstützt wurden die Arbeiten von der Politischen Gemeinde Oberriet, der Katholischen Kirchgemein­- de Montlingen-Eichenwies, der Ortsgemeinde Montlingen, dem Verkehrsverein Montlingen-Eichenwies, dem Lotteriefonds des Kantons sowie der Raiffeisenbank Oberes Rheintal. Umrahmt wurden die Eröffnungsfeiern durch das Läuten der Glocken im Alten Schulhaus und die Alphornklänge von Martin Nauer sen., Samuel Kühnis und René Zäch.

Andrea Kobler

Hinweise:

Die Karten für einen Orientierungslauf in Montlingen stehen als Download unter www.swiss-o-finder.ch zur Verfügung oder können im Restaurant Kreuz abgeholt werden. Informationen zum Museum unter www.museum-mont lingen.ch.

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