MONTLINGEN: Ortsgemeinderat hatte einiges zu tun

Anschliessend an die Kirchgemeindeversammlung lud die Ortsgemeinde Montlingen zu ihrer ordentlichen Versammlung ein. Viel Arbeit und ein finanziell gutes Ergebnis prägten das letzte Jahr.

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Das Titelblatt des Amtsberichts zeigt ein Foto aus dem Jahr 1932 mit dem «Kreuz» und der Zeichnung des geplanten Johannesbrunnen. Mit den Projekten Restaurant Montlinger Schwamm, dem Dorfrestaurant Kreuz, dem möglichen zukünftigen Indus­triegebiet Letzau Süd und dem Erlebnisraum Montlinger Bergli mit Rebberg und Areal Kolbenstein sei der Rat stark gefordert gewesen, sagte Präsident Harald Herrsche zu Beginn.

Der Rechnung, mit einem Gewinn von 24500 Franken, und dem Budget wurde zugestimmt. Im Budget wird mit einem Ertrag von 954300 bei einem Aufwand von 682300 und einem Gewinn von 272000 Franken gerechnet. Die «Kreuz»-Küche muss saniert werden. Dies kostet rund 133000 Franken. Der Verwaltungsrat hofft weiterhin, den «Montlinger Schwamm» Anfang Mai eröffnen zu können, doch drei interessierte Pächter erteilten eine Absage.

«Dieses Wochenende haben wir deshalb eine Inserate-Kampagne im Appenzellerland gestartet», sagte Präsident Herrsche. Im Zusammenhang mit dem Projekt «Industriegebiet Letzau Süd» informierte er, dass die Einsprechenden über dieses Wochenende einen Entscheid fällen würden.

Auf Samstag, 15. April, lädt die Ortsgemeinde zum «Gmoawärch» ein (Verschiebedatum: 29. April). Die Gründung des Museumsvereins ist am Mittwoch, 26. April, im «Kreuz»-Saal.

Am Freitag, 23. Juni, ist der Johannitag für alle über 70-jährigen Montlingerinnen und Montlinger; am 13. August findet der Alpgottesdienst auf dem Montlinger Schwamm statt. (rz)