Monika Ammann und Hannes Suhner auf Podest

An der Schweizer Meisterschaft im Sprint-OL in Bremgarten werden Monika Ammann und Hannes Suhner in ihren Alterskategorien Dritte. Mario Ammann und Christian Bieri verpassen das Podest knapp.

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Monika Ammann unterwegs zum dritten Rang an der Schweizer Meisterschaft im Sprint-OL. (Bild: ma)

Monika Ammann unterwegs zum dritten Rang an der Schweizer Meisterschaft im Sprint-OL. (Bild: ma)

Orientierungslauf. Die OL-Sportler müssen in diesem Jahr schon früh in Bestform sein. Denn am vergangenen Wochenende fanden rund fünf Wochen nach dem eigentlichen Saisonstart bereits zwei Schweizer Meisterschaften statt. In Bremgarten AG fiel am Samstag die Entscheidung im Sprint-OL. Am Sonntag stand der Mitteldistanz-Wettkampf auf dem Programm.

Erwartungen erfüllt

Der Sprint-OL ist seit mehreren Jahren die Stärke von Monika Ammann. Die Berneckerin kann das besondere Kartenbild in Städten und Dörfern rasch erkennen und daraus die richtigen Routen-Entscheidungen treffen. Weil sie zudem auch läuferisch zu den Schnellsten ihrer Kategorie gehört, ist für sie in dieser Disziplin immer ein Top-Platz möglich. Auch im wichtigsten Wettkampf des Jahres auf nationaler Ebene konnte sie ihrem Renommée gerecht werden: Ammann wurde Dritte an der Schweizer Meisterschaft. Die gleiche Platzierung gelang Hannes Suhner.

Der Walzenhauser versteht sein Handwerk aber auch beim Wettkampf im Wald. Bei der Schweizer Meisterschaft im Mitteldistanz-OL wurde Suhner in der Kategorie H60 Vierter. Eine ähnlich gute Bilanz kann Mario Ammann nach diesem Meisterschaftswochenende ziehen. Im Sprint-OL verpasste er zum zweiten Mal als Vierter die Medaillenränge nur ganz knapp. Im Wettkampf vom Sonntag klassierte er sich im sechsten Rang. Christian Bieri aus Rheineck zeigte vor allem am Samstag mit Rang fünf eine starke Leistung. Im zweiten, schwierigen Wettkampf belegte er den 14. Platz.

Starke Konkurrenz

Die beiden Veranstaltungen waren sehr gut besucht. Am Samstag waren rund 1800 Läuferinnen und Läufer am Start. Beim Mitteldistanz-OL lag die Zahl knapp unter 2000. Mit Blick auf die OL-WM 2012 in Lausanne nutzten die Nationalteams von Finnland, Italien und Tschechien sowie eine Delegation aus Österreich die Meisterschaftsläufe als wichtige Standortbestimmung. Bei den Herren waren die Schweizer mit den Weltmeistern Matthias Merz, Daniel Hubmann und Matthias Müller an der Spitze klar stärker. Im Damenfeld wollte Simone Niggli wegen ihrer Schwangerschaft nicht mehr aufs Ganze gehen. So war die aktuelle Nummer 2 der Welt, Helena Jansson aus Schweden, in beiden Wettkämpfen die Schnellste. (pd)