Modeschau der Regenschirme am Altstätter Traditionsmarkt

Trotz des Regens am Vormittag besuchten viele Leute den Altstätter Traditionsmarkt, dieses Mal auf der Allmend.

Kurt Latzer
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Das regnerische Wetter am Vormittag tat der guten Stimmung auf der Allmend keinen Abbruch.

Das regnerische Wetter am Vormittag tat der guten Stimmung auf der Allmend keinen Abbruch.

Bild: Kurt Latzer

Schon am frühen Vormittag war einiges los auf der Altstätter Allmend. Die Zahl der Besucherinnen und Besucher hätte man zu diesem Zeitpunkt wohl noch am besten anhand der geöffneten Regenschirme schätzen können. Im Tagesverlauf setzte sich die Sonne durch, was Marktfahrer, Bahnenbetreiber und Besucher gleichermassen erfreut haben dürfte. Im Gegensatz zu den Beizli waren die Stände mässig besucht. Hoch im Kurs stand Regenbekleidung. Vor allem die für Kinder. Nicht nur die Besucher haben sich auf dem Gelände besser verteilt, sondern auch die typischen Düfte, die die Leute auf die eine oder andere Spezialität «gluschtig» machten.

Zukunft für einige Marktfahrer ungewiss

Erst in der Nähe der Stände stieg einem der Duft von Magenbrot, gebrannten Mandeln, Käsebrot und dergleichen in die Nase. Einige Marktfahrer bezeichneten die Allmend als idealen Durchführungsort solcher Anlässe. Nicht sehr optimistisch sind die Marktfahrer hingegen wegen der Geschäftsgänge.

Grosses Kommen und Gehen

Die Absage der grossen Märk­te in der Region spürt auch Hansueli Müller aus Altstätten. «Hier, auf dem Augustmarkt, ist mein erster öffentlicher Auftritt in diesem Jahr». Zur Zukunft der Marktfahrer haben er und sein Standnachbar eine klare Meinung: «Es ist zu befürchten, dass wir einige der Marktfahrer im nächsten Jahr nicht mehr sehen werden.» Grosse Rückstellungen könne man in diesem Geschäft nicht bilden.

Auf dem Allmend-Parkplatz herrschte bereits am Vormittag reger Betrieb. Wegen Regens hielt es viele Leute nur relativ kurz auf dem Markt, was auch den Ausstellern nicht verborgen blieb. Einzelne Besucherinnen und Besucher sagten, dass ihnen der Markt auf der Allmend sehr gut gefalle. Und dies nicht nur wegen der Möglichkeit, zu anderen Leuten Abstand halten zu können. Gesichtsmasken hat man auf der Allmend jedenfalls keine gesehen. Auch die Bahnen blieben am Vormittag mehrheitlich leer. Hin und wieder war die Bahn für die Kleinsten in Betrieb. Die Zuversicht auf mehr Besucher verloren die Schausteller am Vormittag trotzdem nicht. Sie spekulierten auf besseres Wetter am Nachmittag, und sollten recht behalten.

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