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Moderne Klangwelt vermittelt

Das Jahreskonzert des Chors Novum fand grossen Zuspruch von Seiten der zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer. Zwei Pianistinnen gaben dem Auftritt in der evangelischen Kirche eine weitere Dimension.
Theodor Looser

ALTSTÄTTEN. Unter der Leitung von Jean-François Morin sang der Chor Novum am Samstagabend in der evangelischen Kirche sein Jahreskonzert. In der Mitte des mit vielen Höhepunkten gespickten Programms spielten als musikalische Gäste die beiden Pianistinnen Jola Stawarz und Moni Miller zwei Klavierduette. Jola Stawarz begleitete den Chor Novum im zweiten Gesangsblock mit dem Klavier.

Dirigent als Solosänger

Mit dem Lied «Frieden auf Erden», basierend auf dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach, eröffnete der Chor das Konzert. Beim bekannten russischen Volkslied «Kolokolchik» produzierte sich Dirigent Jean-François Morin als Solosänger, was ihm grossen Beifall eintrug.

Im weiteren Verlauf des Programms zeigte sich, dass der Chor Novum sehr farbige und charaktervolle Stücke für das Konzert ausgewählt und einstudiert hatte.

Aus Dalmatien, einer Region an der Ostküste der Adria, stammte das Volkslied «Kad si bila mala mare». Der folgende Titel «Golica» verwies auf einen Berggipfel zwischen Österreich und Slowenien.

Berührend und sehr alt

Nach dem bekannten Berglied «La Montanara» folgte der Kuhreigen «Le ranz des vaches», eine berührende Melodie, mit der früher die Kühe zum Melken angelockt wurden. Sein Text wurde erstmals im Jahre 1531 vermerkt.

Nun wurde die Bühne für die Klavierduette vorbereitet. Das Klavier, auf dem Moni Miller spielte, und das Elektropiano, gespielt von Jola Stawarz, harmonierten prächtig zusammen bei «Adios Nonino» von Astor Piazolla und «Ostinato» aus dem Mikrokosmos von Béla Bartók, durch die dem Publikum eine moderne Klangwelt vermittelt wurde. Wieder kam nun der Chor Novum auf die Bühne, diesmal begleitet von Jola Stawarz am Klavier. Das erste Lied «Die Forelle» stammte von Franz Schubert, das folgende «Es war einmal» aus einer Operette von Paul Lincke. Wohl allen bekannt war «The Sound of Silence», ein Folk-Rock-Song der US-amerikanischen Gruppe Simon & Garfunkel. Dieses Lied gehört zur Liste der 500 besten Songs aller Zeiten und wurde in die «Rock and Roll Hall of Fame» aufgenommen.

Freiheitslieder aus Afrika

Nach «Proud Mary», dessen Inhalt an Tina Turner erinnerte, gehörten die zwei letzten Lieder Afrika. «Dry Your Tears Africa», trockne deine Tränen, Afrika – der Text dieses Liedes stammte von Bernard Binlin Dadié, einem Schriftsteller und Freiheitskämpfer der Elfenbeinküste.

An dieser Stelle dankte ein Mitglied des Chors vor allem Dirigent Jean-François Morin, der mit viel Geduld und fachlichem Können das Konzert mit dem Chor Novum einstudiert hatte. «Peace and Freedom for this Land» aus «Aya Ngena», dem Freiheitslied aus Südafrika, schloss den eindrücklichen Gesangsreigen ab. Das Publikum forderte mit starkem Beifall eine Zugabe und bekam sie auch.

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