Mobilfunkantenne Standort Kapf

Der Gemeinderat von Eichberg hat der Swisscom das Grundstück Wasserreservoir Kapf als möglichen Alternativstandort für einen Mobilfunkmasten angeboten

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Auf einem von vier Mehrfamilienhäusern (gelber Pfeil) will Swisscom einen Mobilfunkantenne bauen. Einsprecher sähen die Antenne weniger ungern beim Wasserreservoir auf dem Kapf (roter Pfeil)

Auf einem von vier Mehrfamilienhäusern (gelber Pfeil) will Swisscom einen Mobilfunkantenne bauen. Einsprecher sähen die Antenne weniger ungern beim Wasserreservoir auf dem Kapf (roter Pfeil)

(gk) Wie von der Bürgerversammlung 2019 beauftragt, hat der Gemeinderat der Swisscom das Grundstück Wasserreservoir Kapf als möglichen Alternativstandort für einen Mobilfunkmasten angeboten. Der Mietvertrag, vorbehaltlich der Realisierung der Mobilfunkantenne, ist unterzeichnet, und die Partner der Swisscom sind mit der Planung und Erstellung des Baugesuches beschäftigt. Zu gegebener Zeit wird das Baugesuch öffentlich aufgelegt. Der Entscheid, ob der Mobilfunkmast an diesem Alternativstandort realisiert wird oder auf das sistierte Projekt im Eichpark zurückgegriffen wird, liegt bei der Swisscom.


Der Gemeinderat hat zudem das Thema Kleinfunkzellennetz geprüft. Ein solches Netz ist nicht für die Verwendung im Haus gedacht, sondern deckt ein urbanes Gebiet ab. Für die Anbindung im Haus muss ein eigenes internes Netzwerk (WLAN) aufgebaut werden. Ein Kleinfunkzellennetz dient der Entlastung von Mobilfunkantennen, kann diese aber nicht ersetzen. Abgesehen von der fehlenden Wirtschaftlichkeit würde diese Lösung die eigentliche Idee der Vermeidung von Mobilfunkantennen verfehlen. Der Gemeinderat sieht somit von einer Weiterverfolgung dieser Idee ab.