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Mitreissende Battles in Widnau gezeigt

«No Limit» im Widnauer «Metropol»-Saal: Jung und Alt zeigten, wie facettenreich Breakdance sein kann.
Thomas Widmer
Emotion pur – Breakdance in seiner vollendeten Form. Wer sehen und hören will, wie sich die Teilnehmenden in den Battles präsentierten, lädt die App Xtend herunter und scannt das Bild. Bilder: Thomas WidmerEmotion pur – Breakdance in seiner vollendeten Form. Wer sehen und hören will, wie sich die Teilnehmenden in den Battles präsentierten, lädt die App Xtend herunter und scannt das Bild. Bilder: Thomas Widmer
Emotion pur – Breakdance in seiner vollendeten Form. Wer sehen und hören will, wie sich die Teilnehmenden in den Battles präsentierten, lädt die App Xtend herunter und scannt das Bild. Bilder: Thomas WidmerEmotion pur – Breakdance in seiner vollendeten Form. Wer sehen und hören will, wie sich die Teilnehmenden in den Battles präsentierten, lädt die App Xtend herunter und scannt das Bild. Bilder: Thomas Widmer
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Mitreissende Battles gezeigt

Fake oder echt? Wenn der 13-jährige Idris beatboxt, halten es Uneingeweihte kaum für möglich, dass der fette Drumsound nur aus seinem Mund kommt. Allein der Synthesizer gibt seiner Stimme Wucht und Effekt. Selbst der kleinste Patzer würde deutlich hörbar, was bei Idris aber nicht der Fall ist.

Zeigen, was man drauf hat

Seit fünf Jahren feilt er an seiner Technik. «Das habe ich mir alles selber beigebracht», erzählt er stolz. Ohnehin ist Rhythmus am letzten Samstag im «Metropol» das grosse Thema. Bereits das Junior Breaking für Kids bis 14 Jahre lässt die Meister von morgen erahnen, scharf beäugt von einer dreiköpfigen Profijury, die am Schluss einer Darbietung wortlos auf die Sieger weist.

Bei dieser Art von Battle gehen aber auch die Verlierer ohne blutige Nasen und mit Würde von der Tanzfläche. Denn allein schon den Gegner zu berühren ist verpönt und kann zum Ausschluss führen. Beim Breakdance wird nicht der Gegner ins Visier genommen, sondern man zeigt, was man selbst draufhat in Sachen Körperbeherrschung und Kreativität. In der Regel stehen sich zwei Gruppen zu je drei Tänzerinnen und Tänzern ge­genüber.

Den 65+-Betrachter erinnert die Szenerie an den traditionellen Kindertanz «Es kommt ein Herr aus Ninive...». Auch hier geht ein Tänzer gespielt provokativ auf die gegnerische Gruppe zu, kehrt dann zur Mitte zurück und performt, was das Zeug hält. Je kühner die Figuren, desto kräftiger tost der Applaus. Die gegnerischen Tänzer versuchen natürlich, mit der eigenen Performance die Leistungen des Vorgängers vergessen zu lassen – eine Spirale an Virtuosität und Leidenschaft bis zur Ausmarchung der Besten.

Ein aussergewöhnliches Erlebnis für alle

Die drei überzeugendsten Junior Crews erhalten Sachpreise, die erstrangierten Adults Geldpreise von 300, 120 und 60 Franken. Das ist wohl nicht der Grund, warum sich Klein und Gross derart verausgaben. Es ist das feu sacré des Breakdance, das selbst in Bewegungsmuffeln zu lodern beginnt.

Dieses sowohl fürs Publikum als auch die Dancers aussergewöhnliche Erlebnis wurde von Willi Brozmann in Zusammenarbeit mit dem Jugendnetzwerk der Sozialen Dienste Mittelrheintal, der Offenen Jugendarbeit Au und der Jugendarbeit Oberes Rheintal ermöglicht.

Hinweis

Mehr Bilder auf rheintaler.ch unter Bilderstrecken.

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