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«Mitenand got’s besser»

Traditionelle und moderne Volkstänze, mitreissende Lieder und ein Schwank in einem Akt. Der Unterhaltungsabend der Rheintaler Trachten- und Volkstanzgruppe in der Progy-Halle bot viel Abwechslung.
Max Pflüger
In prächtigen Rheintaler Sonn- und Werktagstrachten wirbelten die Tanzpaare über die Progy-Bühne. (Bild: Max Pflüger)

In prächtigen Rheintaler Sonn- und Werktagstrachten wirbelten die Tanzpaare über die Progy-Bühne. (Bild: Max Pflüger)

«Mitenand goht’s besser», das sei nicht nur der Titel des ersten Tänzleins, sondern im Trachtenverein aktiv gelebtes Motto. Damit begrüsste Vereinspräsidentin Regula Eisenhut am Samstagabend das Publikum. Als Gäste seien daher die Tanzgruppe VGB Insieme Rorschach, Verein zugunsten Menschen mit geistiger Beeinträchtigung, sowie die SunSingers Insieme Rheintal mit dabei.

Musikalisch begleitete das «Trio Namälos» die Tänzerinnen und Tänzer. «Franz Gans» und «Barry, dä Hund» führten durch den Abend, den die Theatergruppe mit dem Einakter «Tschanz da Gumpz» abrundete.

«Zwergli» verzauberten das Publikum

Immer wieder reichen Applaus zollte das Publikum den traditionellen Volkstänzen der bunten Trachtenfrauen und der stämmigen Mannen, die unter der Leitung von Vreni Fehr über die Bühne wirbelten. Ganz besonders ins Herz der Zuschauer tanzten sich aber die von der Vereinspräsidentin geführten, bezaubernden «Zwergli» der Kindertanzgruppe. Und mit Western-Rhyth­- men und aus den Staaten importierten Line Dance liess die Jugendtanzgruppe einen modischen Wind durch das ansonsten bodenständige Programm blasen. Selbstverständlich gehörten Jeans, Westernstiefel und Cowboy-Hut zum standesgemässen Outfit der Jugendlichen. Zu den Höhepunkten des Unterhaltungsabends gehörte bestimmt auch das halbstündige Konzert der rund 60 SunSingers Insieme unter der Leitung ihrer temperamentvollen Dirigentin Christine Frei.

Wie bereits die Rorschacher Tanzgruppe VGB, leisteten diese Menschen mit geistiger Beeinträchtigung ihren Beitrag als stimmgewaltiger Chor-Klangkörper sowie auch als selbstsicher auftretende Solisten mit grosser Begeisterung und herzlichem Engagement. Ihre sprühende Lebensfreude und ihr sonniges Wesen steckten an – und der Funke sprang vom ersten Ton an aufs Publikum über.

Das heruntergekommene Skiparadies

Mit dem Schwank «Tschanz da Gumpz» in einem Akt schlossen die sechs Mimen der Theatergruppe den Abend ab. Nicht nur das Hollywood-Sternchen Bonny Buster (Nadja Eisenhut) und der aufdringliche Skitourist aus Österreich (Andi Nüesch) brachten die Einheimischen, nämlich die erfolgshungrige Gemeindepräsidentin (Margrith Federer), die Hütten-Wirtin (Amara Mittelholzer), den Skiliftbetreiber (Georg Gschwend) und den flotten Gigolo-Skilehrer (Hannes Sonderegger) aus dem Häuschen. Da gab es auch noch eine Panne am Skilift, eine mit Rizinusöl gewürzte und entsprechend wirksame Suppe, eine Lawine und ein immer wieder in den Schneemassen verschüttetes Auto.

Das alles verursachte natürlich allerlei Aufregung, Irrungen und Wirrungen im heruntergekommenen Skiparadies.

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