Mitbewohner und Frau gesucht

KRIESSERN. Ein neuer Mitbewohner bringt Schuss in den «Wohntraum zur Eiche» bei Frau Stüdeli. Es wurde geputzt, repariert und gefeiert – und ging somit sehr abwechslungsreich zu und her am Unterhaltungsabend des KTV Kriessern.

Uschi Dietsche
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Die Männerriege reparierte zuerst die Stromleitung, dann ging es los. (Bilder: Uschi Dietsche)

Die Männerriege reparierte zuerst die Stromleitung, dann ging es los. (Bilder: Uschi Dietsche)

Einmal mehr war es Drehbuchautorin Monika Tanner gelungen, ein lustiges Theater für ihre Schauspieler zu schreiben – und diese setzten es gekonnt um. Die verschiedenen Riegen wurden ins Programm und so quasi in den Tagesablauf der «WG zur Eiche» integriert.

Frau Stüdeli (Lisbeth Hutter) hegte einen Plan für ihren Sohn Herbert (Peter Thurnheer). Neben Sybille (Angela Spirig) und ihrem Sohn John (Chris Langenegger) wurde ein weiterer Mitbewohner gesucht. Samuel (Patrick Dietsche) war der Auserwählte, und mit ihm kamen die Zügelhelfer der Aktivriege der Männer und schleppten auch mal im Handstand die Möbel und Kartons in die Wohnung.

Die Jugi Knaben kam zum Spieleabend von John und da in der Wohnung Unihockey gespielt wurde mit den im Neonlicht erleuchteten Schlägern, entstand ein Chaos. Dies wurde von der Damenriege mit rockiger Musik beseitigt und die schwingenden Hüften gefielen den männlichen Hausbewohnern sehr. Allerdings wollte Herbert die attraktiven Damen nur zum Reinigen der Wohnung, da er unsterblich in Sybille verliebt war. All das gab Hunger und so flitzten die Küken der Jugi Klein auf der Bühne umher, bevor sie von ihren Hühnerbauern wieder eingefangen wurden.

Die Jugi Mädchen feierten eine Pyjama-Party in der grossen Stube. Sie schliefen allerdings nicht bloss, sondern führten einen schönen Reigen mitten in der Nacht auf.

Da es noch kein Internet in der Wohnung gab und Samuel dies finanzieren wollte, kamen die Männerriegler als Elektriker. Als die Strassenlampe repariert war, ging es auf Leitern drinnen weiter. Zur Musik der Village People («YMCA») schwangen sie die Hüften und standen auf den Händen.

Mit den Einbrechern der Hip-hop-Gruppe ging es weiter. Gekonnt bewegten sich die Mädchen zur Musik, bevor sie von drei Männern entdeckt wurden und schnell flüchteten. Ab der Entdeckung, dass Einbrecher im Haus waren, wurden Frau Stüdeli und Sybille ohnmächtig. Die Frauenriege leistete sofort erste Hilfe und brachte sogar den Arzt Remo mit. Als Sybille Herbert später klarmachte, dass sie ihn ganz sicher nicht will, ging es für ihn auf Brautschau. Und was sich ihm da bot, verzückte ihn. Die Damenriege war flott auf der Bühne unterwegs – sechs von ihnen ganz speziell. Mit ihren Nummern im Sack kam der Beschluss, von Zuhause auszuziehen, was vor allem seine Mutter freute. So ging ein toller Unterhaltungsabend zu Ende.

Spielten Theater (v. l.): Peter Thurnheer, Lisbeth Hutter, Patrick Dietsche.

Spielten Theater (v. l.): Peter Thurnheer, Lisbeth Hutter, Patrick Dietsche.

Die Frauenriege belebte zuerst die bewusstlose Sybille wieder. (Bild: Uschi Dietsche)

Die Frauenriege belebte zuerst die bewusstlose Sybille wieder. (Bild: Uschi Dietsche)