Mit Türli & Flidari gewonnen

Die beiden Rheintaler Bilderbuchfiguren Türli & Flidari werden die elf Schweizer Unesco-Welterbestätten erklären. Zeichner Patrick Steiger sowie Verleger und Autor Jürg Loser haben einen entsprechenden Wettbewerb gewonnen.

Gert Bruderer
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ALTSTÄTTEN. Der Verein «World Heritage Experience Switzerland» (Whes) hatte drei Zeichner eingeladen, sich mit passenden Arbeiten um den besonderen Auftrag zu bewerben. Der Vorstand entschied sich einstimmig für Türli & Flidari, so dass Patrick Steiger nun zu jeder Unesco-Welterbestätte in der Schweiz eine Zeichnung anfertigen darf. Die elf Werke werden an den Schweizer Welterbetagen gezeigt, die (am 11. und 12. Juni in Bern) erstmals stattfinden werden.

Mit Unesco schon vertraut

Der Verein, von dem der Auftrag stammt, bildet das Dach über dem touristischen Netzwerk der Schweizer Unesco-Welterbestätten.

Loser und Steiger, die inzwischen vier Bilderbücher ihrer Reihe «Türli & Flidari» herausgebracht haben, begannen bereits nach dem ersten Buch eine Zusammenarbeit mit dem Unesco-Welterbe Rhätische Bahn. So handelt das zweite Buch vom Bahnerlebnisweg Albula, das dritte zeigt die beiden Lausbuben beim Schlitteln in Bergün.

Elf A3-Steiger-Bilder ohne Text

Nun lässt der Verein Whes pro Welterbestätte eine Illustration anfertigen, «damit Familien und Kinder zielgruppengerecht angesprochen werden können». Die Aufgabe für Patrick Steiger: «In den gezeichneten Bildern sollen die Besonderheiten und spezifischen Werte der jeweiligen Welterbestätte kindergerecht hervorgehoben» sein. Die Bilder haben selbsterklärend, ohne Text auszukommen, und sind im Format A3 zu gestalten. Der Altstätter Künstler soll die Bilder so gestalten, dass sie in möglichst vielen Bereichen eingesetzt werden können. Interessant ist übrigens die Frage an sich selbst, welches denn die elf Schweizer Unesco-Welterbestätten sind.

Also nicht gleich zu Ende lesen, sondern vielleicht erst mal ein kleines Ratespiel innerhalb der Familie oder im Kollegenkreis durchführen.

Hier kommt die Lösung. Die Welterbestätten sind: Drei Burgen von Bellinzona; Altstadt von Bern; Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina; La Chaux-de-Fonds/Le Locle Stadtlandschaft, Uhrenindustrie; Weinberg-Terrassen von Lavaux (zu diesen gibt es, nebenbei bemerkt, sogar ein Lied von Prince); Monte San Giorgio, Ausgrabungen Fossilien; Swiss-Alps Jungfrau-Aletsch; Stiftsbezirk/Bibliothek St. Gallen; Schweizer Tektonikarena Sardona; Benediktinerinnen-Kloster St. Johann in Müstair; Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen.

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