Mit Schwung in die neue Ära

SALEZ. Die Bürgerschaft der drei evangelischen Kirchgemeinden Salez-Haag, Sax-Frümsen und Sennwald-Lienz-Rüthi gründete am Montag nun auch formell die Kirchgemeinde Sennwald.

Hanspeter Thurnherr
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Die neu gewählte Kirchenvorsteherschaft: Gabriela Heeb, Hansjörg Tinner, Esther Kobler, Präsident Michael Berger, Jakob Tinner, Erika Wohlwend und Cornelia Hug. (v. l.). (Bild: Hanspeter Thurnherr)

Die neu gewählte Kirchenvorsteherschaft: Gabriela Heeb, Hansjörg Tinner, Esther Kobler, Präsident Michael Berger, Jakob Tinner, Erika Wohlwend und Cornelia Hug. (v. l.). (Bild: Hanspeter Thurnherr)

Wenn der Auftakt zur Gründungsversammlung in der evangelischen Kirche Salez Symbol für die künftige Entwicklung der neuen Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Sennwald ist, dann kann es nur gut kommen. Die Gospelgruppe «his flame» eröffnete die Versammlung mit Schwung und harmonischen Klängen. Harmonisch war auch die Fortsetzung, denn die 95 anwesenden Kirchbürgerinnen und Kirchbürger stimmten nicht nur der neuen Kirchgemeindeordnung einstimmig zu.

Sechs Kivo-Mitglieder gewählt

Sie wählten auch ohne Gegenstimmen Michael Berger, Salez, zum Präsidenten der künftigen Kirchenvorsteherschaft (Kivo).

In globo wurden ebenfalls einstimmig sechs Mitglieder in die Kivo sowie drei ordentliche Mitglieder und zwei Ersatzmitglieder in die Geschäftsprüfungskommission (GPK) gewählt.

Gründung Formsache

Wegen eines Missverständnisses war das sechste vorgeschlagene Mitglied, Gabriela Heeb-Kaiser, Haag, aber nicht in der Broschüre vorgestellt worden.

Die Versammlung bestätigte auch die bisherigen sechs Synodalen, die nun die neue Kirchgemeinde im Parlament der Kantonalkirche vertreten werden. Nach der Zustimmung zum Fusionsvertrag am 6. April dieses Jahres war die Gründung der neuen Kirchgemeinde zwar nur noch Formsache. Doch es seien «wichtige Entscheide, die gefällt werden, sagte Tagespräsident Urs Noser, Diakon aus Altstätten. Denn die Kirchgemeindeordnung sei die organisatorische Grundlage der Kirchgemeinde. Zudem müssten auch die Gremien der neuen Kirchgemeinde bestellt werden. Pfarrer Thomas Beerli spielte in seinen einleitenden Gedanken, die er mit einer Lesung aus der Bibel eröffnete, auf das Geschenk an, das alle Anwesenden beim Betreten der Kirche erhalten hatten: einen Yes-Schoggiriegel, geschmückt mit einem roten Herzen. «So wie dieser Riegel aus vielen guten Zutaten besteht, sind wir und haben wir gute Zutaten, was eine Kirchgemeinde geniessbar macht», verdeutlichte er und ergänzte: «Gott will, dass die drei Kirchgemeinden mit Freude zusammenkommen.»