Mit Schifflischaukel wie in alten Zeiten

Montlingen: So heisst das Rheintaler Dorf, in dem traditionelle Kilbi noch voll und ganz funktioniert. Zwischen den Ständen drängen sich die Menschen, die Zelte sind voll – und, vor allem, die Bahnen florieren.

Gert Bruderer
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Hoch, höher, am höchsten: Das macht offensichtlich Spass.

Hoch, höher, am höchsten: Das macht offensichtlich Spass.

MONTLINGEN. «Hät's au e Schifflischaukle, Bapi?», will ein kleines Mädchen auf dem Weg zur Kilbi wissen. Antwort: Ja. Zum zweiten Mal. Wie früher. Myrtha Loser erinnert sich an 1948, an die erste Montlinger Kilbi. Damals hiess Myrtha Loser, die vor 1948 jeweils zu Fuss die Oberrieter Kilbi besuchte, noch Loher und war, wie alle zu jener Zeit, ein grosser Schifflischaukel-Fan.

Nach langer, langer Pause hatte Montlingen im letzten Sommer erstmals wieder seine Schifflischaukel. Ausserdem gehören ein Autoscooter, ein stattliches Kinderkarussell und ein Schiessstand dazu. Hier ist nun wieder alles wie in guten alten Zeiten. Und hier ist man dafür dankbar.

Auch gestern herrschte bei den Bahnen Hochbetrieb. Möglich ist das verglichen mit anderen Dörfern beachtliche Angebot, weil vor drei Jahren der Parkplatz im Zentrum vergrössert wurde.

Überall das gleiche Bild: In den Gassen wie in den Zelten drängen sich die Marktbesucherinnen und -besucher. Mehrere Vereine engagierten sich und bewirteten bei idealem Kilbiwetter die Gäste. (Bilder: Gert Bruderer)

Überall das gleiche Bild: In den Gassen wie in den Zelten drängen sich die Marktbesucherinnen und -besucher. Mehrere Vereine engagierten sich und bewirteten bei idealem Kilbiwetter die Gäste. (Bilder: Gert Bruderer)

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