Mit Schattengitarrist

HEERBRUGG. Stüsi erinnert sich: Im Vertrag von Nazareth schrieb die Band den Veranstaltern unter anderem vor, dass immer eine Flasche Whiskey in der Garderobe zu stehen habe.

Drucken
Teilen

HEERBRUGG. Stüsi erinnert sich: Im Vertrag von Nazareth schrieb die Band den Veranstaltern unter anderem vor, dass immer eine Flasche Whiskey in der Garderobe zu stehen habe. Am Oelfilter-Konzert 1989 in Balgach war der Gitarrist so betrunken, dass er von seinen Jungs auf die Bühne geschoben werden musste. Seinen Part habe der Gitarren-Stimmer der Band hinter der Bühne gespielt. Die letzte Flasche trank die Band in Stüsis Auto auf dem Weg ins Hotel Waldau in Rorschach leer. Zwei Jahre später holte Stüsi Ten Years After am Flughafen Zürich ab. «Ich führte in weiser Voraussicht eine Kiste Bier im Auto mit. Doch die Jungs rührten sie nicht an, sie tranken aber meinen O-Saft leer.» Sven Schwendener erinnert sich an die Vereinsgründung: Die damalige Rheintaler Band «Diamonds» (mit Leadsänger Schwendener) wollte mit einem Sommerfest Geld für eine Verstärkeranlage verdienen. Alle Freunde halfen mit. Man verdiente auf Anhieb 10 000 Franken. Darauf wurde der Band-Traum begraben, ein Verein gegründet und das Geld gemeinsam verprasst. Schwendener zur Namensfindung: «An der denkwürdigen Sitzung hatte niemand eine Idee, und das Gespräch driftete ab ins Thema Töff. Einer erzählte kurz vor dem Sitzungsende etwas vom Wechsel seines Ölfilters. Das war's.» (sc)