Mit Musical gegen Mobbing

Kürzlich haben die Kantonsschülerinnen Riccarda Dietsche und Deborah Schapira das Musical «… und raus bist Du!» in der Bühne Marbach präsentiert.

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Das gesamte Musical-Team hat im Umgang mit dem Thema Mobbing viel gelernt. (Bild: pd)

Das gesamte Musical-Team hat im Umgang mit dem Thema Mobbing viel gelernt. (Bild: pd)

ALTSTÄTTEN/MARBACH. Die beiden Schülerinnen haben das Musical im Rahmen ihrer Fachmaturitätsarbeit selbst geschrieben und vertont. Es behandelt auf eindrückliche Weise das für Kinder und Jugendliche topaktuelle Thema Mobbing. Das Stück wurde von den beiden Schülerinnen der FMS Heerbrugg im Rahmen ihrer Fachmaturitätsarbeit selbst geschrieben und vertont.

Aufarbeitung und Suche

Am Anfang des Projekts stand die Auseinandersetzung mit Mobbing. Nach einer Phase der theoretischen Aufarbeitung wurden die Fakten aus dieser Arbeit in einem umfangreichen Dokument niedergeschrieben. Nach dem Abschluss der schriftlichen Aufgabe, galt es eine 6. Klasse zu finden, die bereit war, das Stück auf die Bühne zu bringen. Fredi Frei aus Altstätten war einverstanden. So begann für die 6. Klässler eine intensive Zeit des Probens. Es wurden Texte auswendig gelernt, Lieder eingeübt und Szenen durchgespielt. Manche Stellen mussten mehrfach wiederholt werden.

Sehr engagiert

Einige Passagen wurden durch die Schüler so verändert, dass sie sich dem alltäglichen Sprachgebrauch der Kinder angeglichen haben. Alle Schüler und Schülerinnen, Sonja Zünd (Musiklehrerin der Klasse), Fredi Frei und die beiden Initiantinnen des Musicalprojekts haben mit grossem Engagement und voller Freude auf das hoch gesteckte Ziel hingearbeitet. Der Einsatz dieses Teams war am Abend der Aufführung von grossem Erfolg gekrönt. Die 6. Klässler spielten das Musical vor vollem Haus. Lang anhaltender, begeisterter Applaus und eine Zugabe schlossen die perfekt gelungene Aufführung ab. Die Auseinandersetzung mit dem ernsten Thema in einer lustvollen Art und Weise hat den Beteiligten grossen Spass gemacht. Es bleibt die Gewissheit, dass die Schüler nicht nur für den Moment, sondern auch für ihr zukünftiges Verhalten in Mobbingsituationen viele wertvolle Erfahrungen gesammelt haben. (pd)