Mit Modus vom Schweizer Trainer

FAUSTBALL. Ich habe mich schon immer gefragt, welcher helle Kopf sich immer diese kreativen Spielpläne im Faustball ausdenkt. Nun wissen wir es: Es ist der Schweizer Nationaltrainer, der nächtelang grübelt, ehe ein Spielplan steht.

Yves Solenthaler
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FAUSTBALL. Ich habe mich schon immer gefragt, welcher helle Kopf sich immer diese kreativen Spielpläne im Faustball ausdenkt. Nun wissen wir es: Es ist der Schweizer Nationaltrainer, der nächtelang grübelt, ehe ein Spielplan steht. Sagt der Schweizer Nationalcoach selbst im Interview mit Swiss Faustball, als er auf den WM-Modus angesprochen wird: «Ich bin seinerzeit mit diesem Vorschlag an den internationalen Verband herangetreten (...) Ich brauchte vier bis fünf Nächte, bis der Spielplan stand.»

Im Blick hatte Lang mit seiner Modus-Tüftelei die Weltmeisterschaften 2019, für die sich die Schweiz mit Winterthur bewirbt (der Entscheid über die WM-Vergabe fällt am kommenden Mittwoch). Nun gelangt Langs Modus aber bereits an der WM 2015 zur Premiere.

Weniger einseitige Spiele

Oliver Lang geht es mit «seinem» Modus darum, die einseitigen Spiele auf ein Minimum zu reduzieren: «In der Vergangenheit mussten die starken Teams mehrmals gegen die schwächeren antreten. Das war uninteressant.» Im neuen Modus bleiben die stärkeren wie die schwächeren Nationen schon in der Vorrunde weitgehend untereinander: «Trotzdem hat jedes Team die Möglichkeit, Weltmeister zu werden – und die schwächeren Nationen können trotzdem mindestens zweimal gegen eine stärkere Nation antreten.

Der Modus, der alles kann

Das klingt nach der eierlegenden Wollmilchsau unter den Modi. Ob der WM-Modus 2015 wirklich alles kann, ist über den unten genannten Link zu überprüfen.

Uns reicht es zu wissen, dass ihn der Schweizer Nationaltrainer erfunden hat. Ein besseres Omen für die Weltmeisterschaften kann es nicht geben.

www.youtube.com/ watch?v=lBvxzoq8M1Q

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