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«Mit Leidenschaft in die Top 3»

Der SC Rheintal startet am Samstag mit einem Heimspiel gegen Lenzerheide in die 2.-Liga-Saison. Trainer Roger Nater ist optimistisch und hofft, dass das Verletzungspech der letzten Saison Vergangenheit ist.
Das Fanionteam des SC Rheintal vor der Saison 2016/17 (hinten von links): Moritz Pilgram (Stürmer/21-jährig), Dario Bärtsch (S/26), Sebastian Vonbun (Verteidiger/22), Marco Berweger (V/23), Janick Diener (V/29), Tino Sutter (S/26), Luca Binder (V/22), Pascal Knöpfel (S/29). Mitte: Michael Knobelspiess (Physiotherapeut), Fabian von Allmen (TK-/Sportchef), Haris Sabanovic (V/22), Pascal Obrist (S/20), Nicolas Paul (V/23), Adrian Ströhle (S/27), Sandro Bartholet (S/20), Dominik Schawalder (S/23), Dominic Pfeiffer (S/26), Daniel Landolt (Teamchef), Nico Sutter (Betreuer). Vorne: Fabian Lütscher (Torhüter/25), Yves Breitenmoser (S/26), Damian Holenstein (S/28), Roger Nater (Trainer), Adrian Heule (Co-Trainer), Sascha Moser (S/33/Captain), Manuel Liechti (V/37), Fabio Jüstrich (Torhüter/17). Es fehlen: Stefan Strebel (S/37), Thomas Ammann (V/35), Johannes Keel (Teamarzt). (Bild: pd)

Das Fanionteam des SC Rheintal vor der Saison 2016/17 (hinten von links): Moritz Pilgram (Stürmer/21-jährig), Dario Bärtsch (S/26), Sebastian Vonbun (Verteidiger/22), Marco Berweger (V/23), Janick Diener (V/29), Tino Sutter (S/26), Luca Binder (V/22), Pascal Knöpfel (S/29). Mitte: Michael Knobelspiess (Physiotherapeut), Fabian von Allmen (TK-/Sportchef), Haris Sabanovic (V/22), Pascal Obrist (S/20), Nicolas Paul (V/23), Adrian Ströhle (S/27), Sandro Bartholet (S/20), Dominik Schawalder (S/23), Dominic Pfeiffer (S/26), Daniel Landolt (Teamchef), Nico Sutter (Betreuer). Vorne: Fabian Lütscher (Torhüter/25), Yves Breitenmoser (S/26), Damian Holenstein (S/28), Roger Nater (Trainer), Adrian Heule (Co-Trainer), Sascha Moser (S/33/Captain), Manuel Liechti (V/37), Fabio Jüstrich (Torhüter/17). Es fehlen: Stefan Strebel (S/37), Thomas Ammann (V/35), Johannes Keel (Teamarzt). (Bild: pd)

Der Trainer aus Herisau startet in seine vierte Saison als Übungsleiter in Widnau. Allein die Länge der Amtszeit macht deutlich, dass der Verein mit ihm zufrieden ist – auch wenn die Ziele in den letzten zwei Saisons nicht ganz erreicht worden sind. «Roger Nater leistet gute Arbeit und wird von den Spielern geschätzt», sagt Sportchef Fabian von Allmen.

Er ist überzeugt: «Mit weniger Verletzungspech können wir unsere Ziele erreichen.»

Viele Tore, Spektakel – die Fans sollen begeistert sein

Die Vorgabe ist ein Platz in den ersten drei in der zehn Teams umfassenden 2. Liga, Gruppe 2. Das Hauptziel besteht aber darin, das Publikum in der Eishalle zu unterhalten: «Bei Spektakel und Toren am Laufmeter, bei vollem Einsatz aller Spieler soll kein Zuschauer sein Kommen bereuen .» Die Fans können als «sechster Mann» ihren Beitrag zum allfälligen Erfolg leisten.

Aber Tore schiessen und verhindern müssen die Spieler auch dann selbst, wenn sich das Sportzentrum Aegeten in einen Hexenkessel verwandelt. Dazu haben die Rheintaler zwei Spieler verpflichtet: Nicolas Paul schlägt den umgekehrten Weg seines Bruder Alexander ein, der den SCR aus beruflichen Gründen verlässt – er gibt nach zweijähriger Auszeit ein Comeback. Vorher hatte er unter anderem in der österreichischen Bundesliga gespielt – der Verteidiger überzeugte in der Vorbereitung mit fünf Toren. Vom Erstligisten Pikes Romanshorn kommt Stürmer Adrian Ströhle nach Widnau. Er ist eine Verstärkung für den Angriff – und die Vorarlberger Fraktion im SCR, die somit auf sieben Mitglieder anwächst. Der dritte Neue ist ein alter Bekannter: Tino Sutter kehrt als Topskorer der zweiten Mannschaft ins Fanionteam zurück.

Im Staff hat es einen neuen Betreuer gegeben: Nico Sutter ersetzt Yasmin Hofmann, die diesen Job während mehr als acht Jahren erledigt hat. Co-Trainer Adrian Heule ist wie letzte Saison dabei, als Teamchef fungiert Daniel Landolt und Sportchef ist weiterhin Fabian von Allmen.

Landolt und von Allmen waren jahrelang 2.-Liga-Spieler, auch im Spielerkader wird heimisches Schaffen geschätzt: 14 Akteure der Mannschaft sind zumindest teilweise im SCR-Nachwuchs ausgebildet worden, neu gehören Rückkehrer Tino Sutter und der blutjunge Ersatzgoalie Fabio Jüstrich dazu.

Co-Trainer Heule lobt die Vorbereitung: «Das Trainingslager war sehr gut, ebenso ist die Stimmung in der Mannschaft.» Begeisternd war der 8:7-Sieg gegen «Angstgegner» Prättigau mit dem Siegtor acht Sekunden vor Schluss. Das Resultat zeigt aber auch, dass in der Defensive noch Verbesserungspotenzial vorhanden ist.

Uzwil ist am grünen Tisch in die 1. Liga aufgestiegen. Absteiger Rapperswil-Jona II wurde durch St. Gallen ersetzt. Wieder in der Liga ist CdH Engiadina: Die Schulser sind mit dem ehemaligen SCR-Trainer Oldrich Jindra aufgestiegen. Auf ein Wiedersehen mit Jindra freuen sich nicht nur die Spieler.

1.-Liga-Aufstieg wird dank Liga-Umbau realistischer

Konkurrenten an der Spitze dürften Herisau, Prättigau, St. Moritz und auch Kreuzlingen sein. Dazu kommen die Zürcher Vereine Wallisellen und Dielsdorf sowie Lenzerheide-Valbella.

2017/18 wird die Swiss Regio League eingeführt. Dort spielen die besten zwölf Teams aller drei 1.-Liga-Gruppen. Dadurch gibt es in der 1. Liga Classic Platz für neue Teams. Für den SC Rheintal mit seiner guten Nachwuchsarbeit und seinem intakten Umfeld (Zuschauer und Sponsoren) ist es eine verlockende Aussicht, sich in einer ausgeglicheneren Liga weiterentwickeln zu können.

«Mit diesem Thema werden wir uns mittelfristig befassen», sagt von Allmen. Weil der Liga-Umbau 2017 beginnt, bedeutet «mittelfristig»: Noch in dieser Saison, wenn sie einigermassen nach Plan verläuft. (scr, ys)

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