Mit Kanonenböllern gestartet

SCHIESSEN. Andi Mosch aus Altstätten bei den Aktiven und Paul Yates aus Götzis bei den Gästen sind die Sieger des Neujahrsschiessens der SPS Altstätten.

Mäx Hasler
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Die Kanone von Präsident Benno Büchel «chlepfte» am schönsten. (Bild: Mäx Hasler)

Die Kanone von Präsident Benno Büchel «chlepfte» am schönsten. (Bild: Mäx Hasler)

Eine erlesene Anzahl Aktive und Gäste der Schwarzpulverschützen Altstätten hat am Samstag mit Modellkanonen lautstark und treffsicher das neue Jahr begrüsst. Mit den im Verhältnis 1:6 originalgetreu nachgebildeten Schiffskanonen galt es fünf Kanonenkugeln, für die Gäste waren es deren drei, möglichst genau ins Ziel zu bringen.

Nationaler Dominator

Keinen neuen Meisterkanonier gab es dabei bei den Aktiven. Wenn Andi Mosch, der das Kanonenschiessen in der Schweiz momentan dominiert, antritt, steht sein Name meistens zuoberst in der Rangliste. So war es auch am Samstag. Mosch siegte mit dem Maximum von 500 Punkten vor dem Heimweh-Oberrieter Walter Gächter aus Höri, 470 Punkte, und Urs Niggli, Vorstandsmitglied des Schweizer Modellkanonen-Verbandes aus Weiningen, ebenfalls 470. Vier Millimeter entscheiden dabei zugunsten des Zweiten. Knapp neben das Podest schoss sich Milena Klien aus Hohenems, noch immer die beste Kanonierin im Verein. Ladehemmung, respektive zu wenig Zielwasser, hatte Willi Gegenschatz. Der erfolgsgewohnte Lüchinger liess diesmal grosszügig allen andern den Vortritt. Auch Benno und Otto Büchel, zwei Kanoniere der ersten Stunde, haben schon besser geschossen.

Amateurkanoniere

Ein neues Podest gab es hingegen bei den Gästen. Die drei bestklassierten, Paul Yates aus Götzis, Werner Mosch aus Oberriet und Werner Wirth aus Lüchingen erzielten jeweils 490 Punkte. Mosch und Wirth hatten dabei das Pech, ihren besten Schuss einen und sieben Millimeter weiter vom Scheibenzentrum entfernt platziert zu haben als der Sieger. Die beste Gastkanonierin Christine Leric aus Altach wurde Zehnte. Hanspeter Wirth aus Lüchingen verpasste das Podest ganz knapp. Wie immer bei den SPSA musste niemand mit leeren Händen nach Hause gehen. Vereinspräsident Benno Büchel hat einmal mehr einen Gabentempel zusammengestellt, aus dem sich je nach Klassierung jeder einen grösseren oder kleineren Preis aussuchen durfte.

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