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Mit Hochs und Tiefs

Die Schweizer Meisterschaft der Rhythmischen Gymnastik vom 11. und 12. Juni in Genf war für die Turnerinnen, aber auch die Trainerinnen ein Wechselbad der Gefühle.
Mirjam Lehner
Drei Rheintalerinnen durften an der SM starten: (v. l.) Anastasia Weder, Romina Züst und Tina Schefer. (Bild: Mirjam Lehner)

Drei Rheintalerinnen durften an der SM starten: (v. l.) Anastasia Weder, Romina Züst und Tina Schefer. (Bild: Mirjam Lehner)

RHYTHMISCHE GYMNASTIK. Monatelang wurde darauf hin gearbeitet, an genau diesem Wochenende die Übungen fehlerfrei auf den Punkt zu bringen und über sich hinaus zu wachsen, damit Höchstnoten erzielt werden können. Freudetränen und Stolz über präzis geturnte Übungen auf der einen Seite, Handgerätverluste und Enttäuschungen auf der anderen Seite gehörten zur Tagesordnung an einem Spitzensportwettkampf mit dieser Qualität und Quantität.

Aus dem Rheintal hatten drei Mädchen die Ehre, den weiten Weg auf sich zu nehmen und in dieses Erlebnis von Hochs und Tiefs einzutauchen. Romina Züst aus Diepoldsau startete in der Seniorinnenkategorie P6, Tina Schefer aus Berneck mit der Jugendgruppe vom Regionalen Leistungszentrum Ost und zusammen mit ihr aus Diepoldsau Anastasia Weder, welche auch im Einzel in der Jugendkategorie P2 teilnahm und so das grösste Pensum zu bewältigen hatte.

Glück und Pech für Weder

Die grösste Achterbahnfahrt der Gefühle erlebte Anastasia Weder. Nachdem sie an einem Qualifikationswettkampf die Silbermedaille geholt hatte, reiste sie mit der Hoffnung nach Genf, mit einer weiteren Einzelmedaille nach Hause zu reisen. Wegen dem hauchdünnen Punkterückstand von 0.025 reichte es ihr nur für den undankbaren vierten Rang. Ihre Enttäuschung schmälerte sich immerhin ein wenig dank der erreichten Bronzemedaille in der Gruppe und einem somit positiven Abschluss des Wochenendes. Während Tina Schefer schon seit Trainingsbeginn im letzten Sommer fix in der Jugendgruppe G1 vom RLZ Ost trainiert, ersetzte Anastasia Weder kurzfristig ein verletzungsbedingt ausgefallenes Mädchen. Innerhalb der letzten drei intensiven Trainingswochen gelang es ihr, sich optimal in die Gruppe von fünf Mädchen zu integrieren und so ein wichtiger Teil dieser erfolgreichen Gruppe zu werden.

Romina Züst steigert sich

Mit zwei fünften Rängen an den Qualifikationswettkämpfen konnte sich Romina Züst für die SM qualifizieren. Dank vier konstanten Übungen gelang es ihr, sich zu steigern und ex aequo mit einer Gymnastin aus Lucens den vierten Platz zu belegen. Sie konnte in den letzten Wochen den erwünschten Steigerungslauf vollbringen und ihr Können im richtigen Moment abliefern.

Auf die Frage, was denn der grösste Freudemoment an diesem Wochenende war, meinte Romina Züst, den Ausmarsch nach der vierten und letzten Übung. In den Gedanken «jetzt habe ich es geschafft», mischte sich Stolz über die erreichte Leistung. Die Zufriedenheit in diesem Moment sei schöner und spannender gewesen als die abschliessende Rangverkündigung, bei der aber auch viele Gücksgefühle hochgekommen sind. Für Romina Züst fehlte in dem Moment die Gesellschaft von weiteren Teamkolleginnen, mit denen sie dieses schöne Erlebnis hätte teilen können. Dies widerspiegelt sehr schön, dass in der RG zwar mehrheitlich für sich alleine um Spitzenplätze gekämpft wird, jedoch der soziale Zusammenhalt einen wichtigen Teil darstellt. Für die nächsten Jahre bestehen die Hoffnung und das Ziel, mit einer grösseren Masse an Mädchen an der Schweizer Meisterschaft teilnehmen zu können.

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