Mit dem Rorschacher Lift geht's «obsi»

Nur noch wenige Wochen und der Lift vom Bahnhof zur Promenadenstrasse fährt. All jene, die die 23 Meter Höhenunterschied nicht per pedes überwinden wollen, können dies im Lift tun und dabei die Sicht auf den See geniessen.

Marianne Bargagna
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Der Lift mit seiner 40 Meter langen Brücke zur Promenadenstrasse. Architekt Stefan Räbsamen (links) und Florian Kessler, Leiter Bau und Stadtentwicklung, sind mit dem Bauverlauf zufrieden. (Bild: Marianne Bargagna)

Der Lift mit seiner 40 Meter langen Brücke zur Promenadenstrasse. Architekt Stefan Räbsamen (links) und Florian Kessler, Leiter Bau und Stadtentwicklung, sind mit dem Bauverlauf zufrieden. (Bild: Marianne Bargagna)

RORSCHACH. Anfang Oktober soll der Lift Personen vom Bahnhof an die Promenadenstrasse oder umgekehrt befördern. Beim Spatenstich Ende Oktober vergangenen Jahres hoffte man noch, dass der Lift bereits Ende Juni seinen Betrieb aufnehmen könne. Der Kälteeinbruch im Januar und Februar machte den Bauherren aber einen Strich durch die Rechnung. Noch steht der Kran auf der Baustelle. Der Lift, die Treppe und Installationen fehlen noch. Und trotzdem ist unübersehbar: Die Bauarbeiten sind bald abgeschlossen. Pfeilgerade steht der Liftschacht mit angegliedertem Treppenhaus da. Oben verbindet ihn eine 40 Meter lange Brücke mit der Promenadenstrasse. Federleicht scheint sie. Trotz dieser scheinbaren Leichtigkeit – es ist ein stabiles Bauwerk und mit 3,5 Tonnen (für den Unterhalt) befahrbar. Am Ende der Passerelle ist «der Stadt-Balkon». Von hier aus kann man den Blick weit schweifen lassen. Ein erholsamer Moment, zum Beispiel nach der Arbeit, wenn einem der Lift innert 15 Sekunden vom Bahnhof zur Promenadenstrasse befördert hat.