Mit dem Herzen das Licht aufnehmen

Eine besonders stimmungsvolle, besinnliche und fröhliche Weihnachtsfeier wurde den Bewohnerinnen und Bewohnern des Alters- und Betreuungsheims Forst geboten. Kinder aus Hinterforst trugen Lieder und Gedichte vor – dabei strahlten nicht nur die Augen der Kinder.

Rösli Zeller
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Altstätten. Im festlich geschmückten Wintergarten leuchteten Dutzende von Kerzen und strahlte ein reich geschmückter Christbaum. Die 87-jährige Emma Brocker hatte den Baum geschmückt. Die strahlenden Augen der singenden Erst-, Zweit- und Drittklässler aus Hinterforst mit ihren Lehrern Carola Kirchhofer und Norbert Lüchinger stimmten auf das Fest ein. Einige Kinder trugen Gedichte vor, und die Pfarreiverantwortliche von Hinterforst, Ursina Knobel, leitete die Andachtsfeier.

Zurück und nach vorne schauen

Nebst Delegierten der Stadt waren auch die Sozialen Dienste Oberrheintal, Frauen beider Frauenvereine, Hausärzte und Angehörige vertreten. Stadtpräsident Daniel Bühler würdigte das Engagement des Mitarbeiterteams: Sie machten der Bewohnerfamilie das Leben so angenehm wie möglich. Weihnachten ist für Daniel Bühler auch eine die Zeit des Zurück- und des Nach-vorne-Schauens. Er wünschte allen viel Gutes im kommenden Jahr.

Mit einem Gedicht, in dem es um Hirten ging, die nicht lange fragen, sondern handeln, stimmte Heimleiterin Franziska Frei auf die Feier ein. Sie dankte für die vielen Tätigkeiten zum Wohle der Bewohnerfamilie. Besonders dankte sie Ursina Knobel, die wöchentlich die Andachten leitet, Luisa Wüst aus Oberriet, die ebenfalls wöchentlich ehrenamtlich mit den Bewohnern singt, und dem 20- jährigen Raffael Perreira, der zweimal wöchentlich zum Spielen vorbeikommt. Vreni Fessler und Rosmarie Diethelm von der FMG und Hanni Ughini, Karin Peter und Gertrud Sprenger vom Gemeinnützigen Frauenverein brachten allen Bewohnern Päckli mit. Frauen des gemeinnützigen Frauenvereins kommen zudem das ganze Jahr über immer wieder ins Altersheim auf Besuch.

Licht und Frieden

Das Friedenslicht, ein starkes Symbol, brachte Ursina Knobel mit und lud alle ein, es mit offenem Herzen aufzunehmen. Das Licht sei es, das Freude bringe, das die Herzen erhelle und froh mache, ganz nach dem Motto auf den Lichtlein, die auf den Tischen leuchteten: «Wohin du auch gehst, geh mit deinem ganzen Herzen.»