Mit Ballett live im Schweizer Fernsehen

RHEINTAL/RORSCHACH. Aaliyah Berner aus Berneck, Nina Thür aus Altstätten und Francine Hoenner aus Rebstein treten diesen Samstagabend mit der Jugendtanzgruppe Danceloft im Halbfinal der Grössten Schweizer Talente des Schweizer Fernsehens auf.

Max Tinner
Drucken
Teilen
Ballettbegeistert (von links): Aaliyah Berner, Francine Hoenner, Nina Thür. (Bild: Max Tinner)

Ballettbegeistert (von links): Aaliyah Berner, Francine Hoenner, Nina Thür. (Bild: Max Tinner)

Bis zum Wochenende werden Aaliyah Berner, Nina Thür und Francine Hoenner wohl noch gehöriges Lampenfieber bekommen: Sie tanzen mit ihren Kolleginnen der Jugendtanzgruppe Danceloft um den Einzug ins Finale der Grössten Schweizer Talente. Einen ähnlich grossen Auftritt hatten die elf Mädchen schon an der Vorausscheidung dieser Castingshow des Schweizer Fernsehens. Jener Auftritt ist allerdings aufgezeichnet worden. Das Halbfinale aber wird live aus der Bodensee-Arena in Kreuzlingen übertragen, zur besten Sendezeit am Samstagabend kurz nach acht Uhr auf SF1.

DJ Bobo hat's gefallen

Mut macht den Mädchen die gute Bewertung in der Vorausscheidung: Alle drei Juroren – DJ Bobo, Christa Rigozzi und Roman Kilchsperger – hatten sich von ihrer Darbietung begeistert gezeigt und für ihr Weiterkommen gestimmt. Dabei ist das Talent der Kinder nicht besonders populär: Sie tanzen Ballett. Fürs Casting beworben haben sich die Mädchen, weil einem Talentsucher für die Show ihr Auftritt am St. Galler Fest gefallen und er sie dazu ermutigt hat. «Von uns aus hätten wir uns kaum angemeldet», sagt die elfjährige Francine Hoenner. So kam es, dass die Gruppe bereits eine Woche nach dem St. Galler Fest am Casting teilnahm. Am 8. Februar war ihr Auftritt am Fernsehen zu sehen.

Die Jugendtanzgruppe der Rorschacher Tanzschule Danceloft besteht seit rund zweieinhalb Jahren. Mit ihrer Trainerin Veronica Rossetti haben die Mädchen bereits diverse Auftritte bestritten, unter anderem letzten Sommer an der Altstätter Staablueme. Ihr Erfolg lässt die Mädchen träumen. «Vielleicht werde ich einmal Tanz studieren», meint die zwölfjährige Nina Thür. Das würde auch der neunjährigen Aaliyah Berner gefallen; mehr noch möchte sie aber Modedesignerin werden.

Leichter lernen dank Ballett

Kribbeliger als die Mädchen sind derzeit freilich ihre Mütter. Schliesslich sieht man sein Kind ja nicht jeden Tag im Fernsehen. Dabei sei sie zunächst skeptisch gewesen, als Nina in die Ballettstunde habe gehen wollen, sagt Monika Thür. Sie habe aber bald erkannt, dass das Ballett ihrer Tochter viel bringt. Weil die Mädchen beim Ballett auf so viel zu achten hätten, lernten sie, sich zu konzentrieren, das helfe ihnen auch beim Lernen. Veronica Rossetti bringe den Kindern viel Disziplin bei, sie tue dies aber mit viel Liebe. «Das Ballett ist den Kindern so eine Lebensschule», ist Catherine Berner überzeugt.

Flamenco fürs Finale

Wie das Halbfinal ausgehen könnte, wagen die Mädchen kaum zu träumen. Sie sind sich bewusst: Die Konkurrenz ist stark, und letztlich entscheidet das Voting des Publikums. «Enttäuscht wären wir nicht, wenn wir es nicht ins Finale schaffen», meint Nina Thür, «wir sind stolz, überhaupt so weit gekommen zu sein.» Es würde sich allerdings lohnen, sie ins Finale zu voten, meinen die Mädchen. Denn fürs Finale hätten sie etwas Besonderes im Sinn – eine Aufführung mit feurigen Flamenco-Elementen.

Den ersten Auftritt kann man sich noch im Internet auf www.videoportal.sf.tv ansehen (im Suchfeld Danceloft eingeben). Mehr zur Sendung auf www.sendungen.sf.tv /schweizertalente