Miss-Wahl: Veranstalter glaubt an Missverständnis

ST. GALLEN. Nach den diesjährigen Miss-Ostschweiz-Wahlen am vergangenen Samstag haben zwei Teilnehmerinnen schwere Vorwürfe gegen die Organisatoren erhoben.

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ST. GALLEN. Nach den diesjährigen Miss-Ostschweiz-Wahlen am vergangenen Samstag haben zwei Teilnehmerinnen schwere Vorwürfe gegen die Organisatoren erhoben. So sind sich die beiden Finalistinnen, Anina Nägeli aus Andwil und Jessica Cavelti aus Herisau, sicher, dass die Siegerinnen der Miss-Ostschweiz-Wahl schon Wochen im voraus festgestanden haben. «Alles war bereits vorab geplant», sagt Nägeli (Ausgabe von gestern).

Gewinnerin behält Krönchen

Veranstalter Marcel Weingartner äusserte sich nun auf dem Portal «FM1 today» zu den Vorwürfen. Diese seien «völlig aus der Luft gegriffen». Für so etwas hätte man alle acht Jurymitglieder bestechen müssen. Zudem beweise ein unabhängiges Online-Voting von «20 Minuten», das im Vorfeld zu ähnlichen Ergebnissen gekommen sei, die Korrektheit der Wahl. Vielmehr glaubt Weingartner bei dem Vorfall an ein Missverständnis. Sein Mitarbeiter habe sich gegenüber Nägeli und Cavelti nicht verplappert, wie dies von den Frauen kolportiert werde. «Sie haben mit einem Betreuer über die Wahl und mögliche Gewinnerinnen gesprochen. Der Betreuer hatte offenbar mit seiner Prognose recht», sagte Weingartner. Die Wahl vom vergangenen Samstagabend sei klar ein Juryentscheid gewesen. Deshalb stehe auch die Gewinnerin nicht zur Diskussion.

Vorbereitungen für 2017 laufen

Weingartner will trotz der Vorwürfe weitermachen. Bereits hätten Sponsoren für die Wahl 2017 Interesse bekundet. Für unsere Redaktion war er gestern nicht zu erreichen. (mre)