MINIGOLF: 18 Eternitbahnen und 49 Spieler

Am Samstag und Sonntag standen sich die Minigolfer aus Rheineck gegenüber und versuchten, mit möglichst wenigen Schlägen einzulochen. Es ging um Punkte im Mannschaftswettbewerb der Nationalliga B.

Heribert Beck
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Junioren-Nationalspieler Patrick Gois ist das grösste Nachwuchstalent des Minigolfclubs Rheineck. Sein Verein konnte den Heimvorteil auf den heimischen Eternitbahnen nur halbwegs ausnutzen. (Bild: Heribert Beck)

Junioren-Nationalspieler Patrick Gois ist das grösste Nachwuchstalent des Minigolfclubs Rheineck. Sein Verein konnte den Heimvorteil auf den heimischen Eternitbahnen nur halbwegs ausnutzen. (Bild: Heribert Beck)

Heribert Beck

18 Eternitbahnen, ein paar Schläger und einige kleine Bälle sowie 49 Spieler in sieben Mannschaften – so lautet das Erfolgsrezept für eine Schweizer Meisterschaft im Minigolf. Das Ziel ist der Aufstieg in die Nationalliga A.

«Favorit war Amriswil als Titelverteidiger. Es hat letztes Mal gewonnen und auf den Aufstieg verzichtet. Aber auch Pilatus und unser Verein rechneten sich Chancen auf den Sieg aus», sagte Christian Borer, der Präsident des neben der Badi beheimateten Minigolfclubs Rheineck, am Rande des Turniers.

Heimverein im Vorteil dank Kenntnis der Bahnen

Es ist ein kleiner, aber aktiver Verein: «Wir haben zwölf Aktiv- und zwei Passivmitglieder. Aber wir haben Spieler dabei, die über 30 Turniere in einer Saison besuchen. Auf diese hohe Spielbeteiligung sind wir schon etwas stolz.» Als Heimverein seien die Rheinecker leicht im Vorteil gewesen, weil sie die Bahnen auf ihrem Platz in- und auswendig kennen.

«Wir sind froh, wieder eine Mannschaft zu haben und sol- che Anlässe organisieren zu können», sagt Borer. Anlässe, wie sie die Anlage in Rheineck bereits kennt, hat der Minigolfclub doch schon früher vier Schweizer Meisterschaften durchgeführt – im Einzel und in der Mannschaftswertung.

Grosser Zusammenhalt im Mingolfclub Rheineck

«Wir sind auf dem Minigolf-Platz aufgewachsen», sagt Christian Borer, dessen Eltern die Anlage seit bereits 36 Jahren betreiben. «Der Platz ist wunderschön, und es kommen die ganze Saison über viele Gäste hierher», schwärmt der Präsident des vor inzwischen 47 Jahren gegründeten Vereins.

Ganz etwas Besonderes sei auch der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft: «Minigolf ist ja eigentlich eine Einzelsportart. Aber gemeinsamer Erfolg ist natürlich umso schöner.» Erfolg, der den Rheineckern nicht ganz hold war: Sie belegten wie schon im Vorjahr den dritten Rang. Das ist etwas weniger als erhofft, denn den Bronzeplatz hatte Rhein- eck schon vor einem Jahr belegt.

Spitzenspieler am Start und schönes Wetter

Alfons Caviezel, der für das Administrative der Schweizer Meisterschaft zuständig war, ist sehr zufrieden mit dem Anlass: «Der gesamte Verein stand im Einsatz, und die Organisation ging reibungslos über die Bühne. Und es ist sehr schön, dass wir einige Spitzenspieler in Rheineck begrüssen durften. Dass das Wetter mitgespielt hat, ist natürlich doppelt schön», sagte Caviezel.

Es hat auch den einen oder anderen Zuschauer zum Applaudieren veranlasst – wenngleich die nahe Badi auch lockte.

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