Mineralheilbad St.Margrethen ist gerettet

ST.MARGRETHEN. Die Liechtensteiner Firma ITW, die in der Entwicklung und Realisierung von Immobilien und in der Gebäudetechnik tätig ist, investiert in eine Sanierung des Mineralheilbades St.Margrethen. Sie will es langfristig weiterführen.

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Fototermin vor dem Mineralheilbad (v.l.) Ralf Hora, Vertreter der Investmentfirma, der bisherige Inhaber Jakob Bolt und Gemeindepräsident Reto Friedauer. (Bild: Monika von der Linden)

Fototermin vor dem Mineralheilbad (v.l.) Ralf Hora, Vertreter der Investmentfirma, der bisherige Inhaber Jakob Bolt und Gemeindepräsident Reto Friedauer. (Bild: Monika von der Linden)

In fast letzter Minute wurde für das Mineralheilbad St.Margrethen ein Investor gefunden. An einer Medienorientierung am Donnerstagvormittag informierte Gemeindepräsident Reto Friedauer. Die Aktien wurden am Mittwoch überschrieben und das Bad verkauft.

Käuferin ist die ITW Ingenieurunternehmung AG aus Balzers im Fürstentum Liechtenstein. Das Heilbad schliesse zwar wie geplant am 30. März, informierte Geschäftsführer Ralf Hora. Anschliessend werden die Anlagen umfassend saniert und erweitert, in einigen Monaten ist Wiedereröffnung. Betriebsleiter wird der bisherige Inhaber Jakob Bolt sein. Sämtliche Gutscheine und Abonnements behalten ihre Gültigkeit. Sie werden auch nach der Wiedereröffnung akzeptiert.

Im Dezember vergangenen Jahres hatte Betreiber Jakob Bolt aus wirtschaftlichen Gründen die Schliessung des Bades auf Ende März angekündigt. Den 35 Mitarbeitenden wurde die Kündigung ausgesprochen. Ralf Hora von der ITW Ingenierunternehmung sagte vor den Medien: «Wir sind überzeugt, dass sich das Mineralheilbad St.Margrethen nach einer umfassenden Sanierung und einer teilweisen Neugestaltung sowie allenfalls ergänzenden Angeboten nicht nur erfolgreich am Markt behaupten, sondern auch neue Besucher gewinnen kann.» (mvl/sda)

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