Millionenprojekt der ARA liegt auf

Die ARA in Altenrhein investiert 22 Millionen Franken für eine neue Anlage, die Mikroverunreinigungen eliminiert. Das Rodungsgesuch, der Teilzonenplan und das Baugesuch mit Umweltverträglichkeitsprüfung liegen bis 21. Juli im Rathaus Thal auf.

Rudolf Hirtl
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THAL/ALTENRHEIN. Die Abwasserreinigungsanlage in Altenrhein wird als erste im Kanton St. Gallen und als eine der ersten schweizweit mit einer Anlage für die Elimination von Mikroverunreinigungen ausgerüstet. Die Delegierten der Gemeinden des Abwasserverbandes Altenrhein genehmigten dafür im März dieses Jahres einstimmig den Kredit von 21,8 Mio. Franken für Bauten und Technik.

Hallen und Sauerstofftank

Gemäss Anzeige im «St. Galler Tagblatt» vom Dienstag hat der Gemeinderat Thal auf Gesuch des Verbandes hin nun den Teilzonenplan ARA Altenrhein II erlassen. Ehe dieser rechtskräftig werden kann, liegen der Teilzonenplan mit Waldfeststellung und das Baugesuch mit Umweltverträglichkeitsprüfung seit Mittwoch im Foyer des Rathauses auf. Die Unterlagen sind noch bis Donnerstag, 21. Juli, für jedermann einsehbar. Darin ist unter anderem ersichtlich, dass ein eingeschossiger Neubau und ein Sauerstofftank projektiert sind. Das 22 Meter lange und 18 Meter breite Gebäude wird östlich der bereits bestehenden Infrastruktur der Abwasserreinigungsanlage Altenrhein errichtet.

490 Quadratmeter Wald roden

Die Unterlagen beinhalten ausserdem ein Rodungsgesuch. Um den Bau erstellen zu können, müssen 490 Quadratmeter Bäume und Buschwerk gegen den Alten Rhein hin entfernt werden. Gemeindepräsident Robert Raths rechnet nicht mit Widerstand gegen das ARA-Projekt, zumal die optimale Reinigung der hiesigen Abwässer im Interesse aller Verbandsgemeinden und deren Bewohner liege.