Rheintalerin Michelle Zünd fährt in Möggers unter die besten Fünf

Kürzlich starteten die Frauen in Möggers in die Saison 2020. Nach dem Vorbereitungsrennen in Beggingen freuten sich die Zünd-Schwestern auf das erste Rennen des Swiss MX Women Cup auf der Heimstrecke.

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Michelle Zünd (rechts) vor ihrer Konkurrentin Celine Seiler.

Michelle Zünd (rechts) vor ihrer Konkurrentin Celine Seiler.

Bild: pd

Die Enttäuschung war gross, dass keine Zuschauer dabei sein durften, auf der anderen Seite war aber auch die Erleichterung gross, dass das Rennen überhaupt stattfand.

Die Strecke wurde gewässert, damit Löcher und Rillen entstehen. Das Zeittraining wurde so fast zum Schlammtraining. Die «ZündSisters» kennen die Strecke und widmeten sich den Bedingungen. Michelle gelang dies mit der fünftbesten Zeit am besten, auch Katja und Nina klassierten sie in der vorderen Hälfte des Feldes. Der Start in den ersten Lauf gelang Michelle und Katja ideal. Als Erste und Dritte kamen sie um die erste Kurve. Michelle nutzte dies und musste sich nach 15 Minuten nur den WM-Pilotinnen Virginie Germond (Genf) und Sandra Keller (Schlatt ZH) geschlagen geben. Mit Rang drei durfte sie zufrieden sein. Katja kämpfte um Rang sechs, ehe sie das Motorrad ausbremste und mehrere Plätze verlor. Zwei Runden vor Schluss stürzte vor ihr zudem fast eine überrundete Fahrerin, so musste sie Rang zehn abgeben und wurde Elfte. Nina startete als 15. und arbeitete sich auf Rang 13 vor.

Michelle Zünd startete sehr gut in den zweiten Lauf und lag nach der ersten Runde auf Rang drei. Dies konnte sie aber nicht durchziehen, weshalb sie einige Konkurrentinnen überholten. Sie wurde Sechste und verpasste das Tagespodest als Vierte knapp. Katja Zünd startete nicht optimal, sie kam als 14. aus der ersten Runde und wurde Elfte, sowohl in diesem Lauf wie auch im Tagesklassement. Auch bei Nina Zünd war der Rang des zweiten Laufs gleichbedeutend mit dem Schlussrang: Es war der Zwölfte.

Weiter geht’s am Sonntag in Ceriano Laghetto (I). Dort wird nochmals ein Rennen im Ausland gefahren, bevor es am 3. und 4. Oktober nach Wängi und am darauf folgenden Wochenende auf die legendäre Strecke in Frauenfeld geht. (kaz)