Meistertitel für Luca Wirth dank drittem Rang

Kürzlich fand in Amriswil das letzte Rennen zur SAM-Meisterschaft statt. Luca Wirth durfte für das KTM-Team Städler auf das Podest steigen. Die Ladies sicherten sich zwei Top-5-Platzierungen.

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Luca Wirth, der neue «SAM National MX2»-Champion, musste auch im letzten Rennen nochmals gehörig kämpfen und sich die beiden dritten Plätze, die für den Titel reichten, hart erarbeiten. (Bild: pd)

Luca Wirth, der neue «SAM National MX2»-Champion, musste auch im letzten Rennen nochmals gehörig kämpfen und sich die beiden dritten Plätze, die für den Titel reichten, hart erarbeiten. (Bild: pd)

Bereits am Samstag standen die National-MX2-Fahrer am Start. Mit einem Vorsprung von 14 Punkten startete Luca Wirth in den Tag.

Nach dem dritten Rang im Zeittraining gelang der Start in den ersten Lauf nicht optimal. Wirth kam nur gerade als Dreizehnter über die Startlinie. Danach startete er jedoch eine hervorragende Aufholjagd. Er überholte Fahrer um Fahrer und kam schliesslich als Dritter über die Ziellinie. Damit liess er auch seinen direkten Konkurrenten in der Meisterschaft, Dominik Schmitz, deutlich hinter sich. Diesem sah man an, dass er unter Druck stand. Er machte viele Fehler und stürzte gleich mehrere Male.

Mit zwei dritten Rängen zum National-MX2-Meister

Im zweiten Lauf gelang Luca Wirth der Start dann etwas besser und er kam in den Top Ten aus der ersten Runde zurück. Gleich überholte er Konkurrent um Konkurrent und fuhr mit einem sauberen Rennen wiederum den dritten Rang nach Hause. Somit durfte er auch am Ende des Tages als Dritter aufs Podest steigen und seinen National-MX2-Meistertitel feiern. Am Sonntag hat sich Luca noch in der Master-MX2-Klasse eingeschrieben. Mit den Rängen 14 und 15 zeigte er auch hier super Rennen. Trotz einem kleinen Sturz reichte dies noch zu Tagesrang 14. Ebenfalls für das KTM-Team Städler am Start war Noa Glunk in dieser Kategorie. Der Fahrer aus Gais erreichte das Ziel als 17. und 18. Dies gab am Ende den 17. Tagesrang.

Die Ladies starteten zusammen mit dem Nachwuchs, wurden jedoch separat gewertet. Nachdem die offizielle Schweizer Meisterschaft bereits am Wochenende davor erfolgreich abgeschlossen wurde, war Amriswil ein Rennen, das zur SAM-Meisterschaft zählte. Michelle Zünd zeigte im ersten Lauf eine starke Aufholjagd. Diese brachte sie bis auf Rang drei nach vorne.

Zweite, Dritte und Sechste in der SAM-Meisterschaft

Im zweiten Lauf musste sie dann kurz vor Ende einen Sturz in Kauf nehmen. Mit dem fünften Laufrang wurde sie im Tagesklassement Vierte. Katja zeigte zwei hervorragende Starts. Jeweils als Dritte aller Fahrerinnen konnte sie die erste Runde in Angriff nehmen. Mit den Rängen fünf und vier wurde sie Fünfte im Tagesklassement. Nina belegte nach einem Sturz die Plätze sieben und sechs, was am Abend Tagesrang sechs ergab. In der SAM-Meisterschaft ergibt dies die Ränge zwei für Michelle, drei für Katja und Nina erreicht Rang sechs. Wobei gerade Nina aufgrund der Teilnahme am IMBA-EM-Rennen in Belgien von einer umstrittenen Punkteregel nicht profitieren konnte und damit einen besseren Rang verpasste.

Top-Ten-Platz in der IMBA-EM in Deutschland

Nina und Michelle Zünd fuhren am vergangenen Wochenende noch ihr letztes Rennen zur Ladies-Europameisterschaft im deutschen Kleinhau. Michelle war an diesem Sonntag die Regelmässigkeit in Person und beendete die letzten drei Läufe auf den Plätzen 12, 11 und 11. Da­- mit sicherte sie sich den elften Tagesrang. Die Jahresmeisterschaft der IMBA-Europameisterschaft beendete sie auf dem hervorragenden neunten Rang. Auch Nina Zünd war zufrieden mit ihrer Leistung. Sie platzierte sich auf den Rängen 20, 19 und 15. Das ergab Tagesrang 18 und den guten 15. Rang in der Jahreswertung.

Pause vor dem Wintertraining

Nach der Saison ist auch bei den Motocrossern jeweils vor der Saison. Für die Fahrer gibt es nun erstmals eine kurze Pause. Auf dem Motocross wird nun nur noch bei schönem Wetter gefahren. Das körperliche Aufbautraining beginnt dann wieder Anfang November; über Weihnachten stehen dann bereits wieder die ersten Tests auf dem Motorrad an.

Gleichzeitig geht es auch darum, sich für die neue Rennsaison zu organisieren. Alle Fahrer des KTM-Teams Städler bedankten sich bei ihren Sponsoren. Ein Dank geht aber auch an die vielen Zuschauer, die jeweils am Streckenrand stehen und die Fahrer unterstützen. (kaz)