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Meister der Effizienz

Diepoldsau besiegt Triesenberg nach einer guten zweiten Halbzeit in einem Spiel mit hohem Unterhaltungswert verdient mit 3:0. Diepoldsau – Triesenberg 3:0 (1:0)
Gerhard Huber
Die Diepoldsauer Marc Gröber (vorne) und Akel Fatih jagen den Ball. (Bild: Ulrike Huber)

Die Diepoldsauer Marc Gröber (vorne) und Akel Fatih jagen den Ball. (Bild: Ulrike Huber)

FUSSBALL. Gross war die Spannung auf der Rheinauen, ob das neuerlich runderneuerte Kader der Rheininsler den grossen Erwartungen des eigenen Staffs gerecht werden könnte. Schliesslich wird in der Rückrunde noch Rang drei angepeilt. Kein leichtes Unterfangen, sieben Punkte Rückstand auf den Drittplatzierten Staad aufzuholen.

Erwartungen erfüllt

Doch die Hutter-Truppe konnte die Erwartungen erfüllen. Aber nicht von Beginn weg. Die erste Halbzeit gehörte eindeutig den Gästen aus Triesenberg, die weit entschlossener und aggressiver in die Zweikämpfe gingen und mit manchmal übergrosser (taktischer) Härte die Bemühungen der Hausherren stoppten. Immer wieder kamen die Liechtensteiner gefährlich vor das Diepoldsauer Tor. Spätestens bei Goalie Wetter, ein weiteres Mal souveräner Rückhalt, war allerdings Endstation.

Eine Torchance – ein Tor

Die Rheininsler kamen vor der Pause nur zu einem gefährlichen Angriff. Die erste wirklich gelungene Kombination brachte den Ball über Kuster und Fatih Simsek zu Özcan, der die Aktion mit einem unhaltbaren Prachtschuss aus etwa 20 Metern zur unverdienten Führung kurz vor der Pause abschloss. Mit gestärktem Selbstvertrauen kam das Hutter-Team aus der Kabine und spielte eine sehr gute zweite Halbzeit. Die Angriffsbemühungen der Gäste konnten jetzt meist schon im Ansatz erstickt werden. Zunächst ballerte Fatih Simsek, der Verteidiger und Tormann der Ruggeller bereits hinter sich gelassen hatte, aus vier Metern über das Tor. Doch Diepoldsau blieb am Drücker. Der eingewechselte Blum brachte zudem frischen Schwung ins Angriffsspiel. Er war es auch, der in der 57. Minute zum kuriosen 2:0 traf, indem er den hoch auf ihn gespielten Ball mit dem Rücken zum Torhüter und von diesem im Nahkampf bedrängt mit einer Direktabnahme über Freund und Feind hinweg versenkte.

Fünf Schüsse, drei Tore

Zehn Zeigerumdrehungen vor Spielende kam die endgültige Entscheidung. Özcan brachte einen Freistoss von der rechten Seite mustergültig zur Strafraummitte. Goalie Biedermann und seine Vorderleute verloren jede Orientierung, und Gröber konnte das Leder mit der Schulter zum 3:0-Endstand über die Linie befördern. Damit erwiesen sich die Hutter-Buben als Meister der Effizienz. Aus nur fünf direkten Torschüssen erzielten sie gleich drei Tore.

Die «Tippilzouer» scheinen sich in der Winterpause ausgezeichnet verstärkt zu haben. Die Neuen – Akel und Simsek Fatih, Buchli und Fisch – fügten sich nahtlos in das Team ein und machten ein gutes Spiel. Vor allem der von Eschen-Mauren zurückgekehrte Fisch, der erst Stunden vor dem Match ins Team rutschte, stabilisierte mit Routine und guter Technik die Verteidigung, schied aber kurz vor Schluss mit einer Schulterverletzung aus.

3. LIGA, GRUPPE 2

Rheinauen – 80 Zuschauer – SR: Trzewik. Tore: 45. Özcan 1:0, 57. Blum 2:0, 81. Gröber 3:0. Diepoldsau: Wetter; Martinovic (46. Blum), Fisch (86. Dulaku), Cosgun; Durot, Gröber, A. Fatih (73. Ceraolo), Özcan, Kuster; S. Fatih, Bucheli. Triesenberg: Meier; Tiefenthaler, Sv. Beck, N. Sprenger, P. Sprenger; J. Beck (79. D. Schädler), Seb. Beck, P. Beck, J. Sprenger; R. Schädler (30. Barandun), Hanselmann. Gelbe Karten: Martinovic, Sprenger, S. Fatih, Barandun, J. Beck.

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