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Meini Keel ist der erste Pasta-König

Am Samstag wurde in der Galerie Art dOséra wieder gekocht. Fünf Teams nahmen am Pasta-King-Wettbewerb teil. Der Anlass lockte auch viele Zuschauer in die Galerie.
Susi Miara
Jurymitglied Natalia Pfennich überreicht dem Pasta-König Meinrad Keel die Trophäe, eine Eisenplastik des Widnauer Künstlers Peter Federer. (Bild: mia)

Jurymitglied Natalia Pfennich überreicht dem Pasta-König Meinrad Keel die Trophäe, eine Eisenplastik des Widnauer Künstlers Peter Federer. (Bild: mia)

Dass Pasta nicht gleich Pasta ist, bewiesen die fünf Teams mit ihren Kreationen, die man so kaum auf einer Speisekarte in einem italienischen Restaurant finden würde.

Bereits um 16 Uhr richteten sich die Teams an ihren Tischen ein. Damit der Pasta-Teig noch genug Zeit zum Ruhen hatte, wurde zuerst dessen Zubereitung in Angriff genommen. Weil auch der Umwelt-Aspekt bewertet wurde, kamen überall nur Eier von glücklichen Rheintaler Hühnern zum Einsatz. Neben den üblichen Zutaten mischten einige auch Kräuter und Chili, ja sogar ein paar Tropfen Wein zum Pasta-Teig.

Bevor es dann zum Auswallen ging, wurde die Strategie für die nächsten Schritte festgelegt. Ob von Hand oder mit der Pasta-Maschine, nach gewisser Zeit nahmen die Nudeln die gewünschte Form an. Zum Trocknen hingen sie dann auf speziellen Pasta-Ständern, aber auch auf einem Holzstück oder Kleiderbügel. Gegen 19 Uhr wurde es dann nochmals hektisch, mussten doch die Teams mit einem Abstand von jeweils fünf Minuten ihre Pasta-Gerichte der fünfköpfigen Jury vorlegen. Dabei wurde nicht nur der Geschmack, sondern auch die Präsentation, die Kreativität und der Aufwand bewertet.

Böhmische Pasta

Jürg Jenny servierte Nudeln Carbonara. Bei seiner Pasta fiel vor allem die schöne gelbe Farbe auf. «Gelegt haben die Eier glückliche Hühner aus Oberegg», erklärte Jenny. Auch die Nudeln von Wisi Langenegger und Herbert Wanzenried konnten farblich mithalten. Ihre Eier kamen aus Diepoldsau genauso wie die Morcheln, die Wisi Langenegger in Diepoldsau gefunden hat. Der frische Bärlauch wiederum habe er in Widnau gepflückt.

Die Nudeln von Kuspi waren etwas dicker, da er den Teig von Hand ausgewallt und geschnitten hat. Der Chili verlieh seiner Pasta leichte Schärfe, die Sauce mit Pulpo, Peperoncini, Knoblauch und Zwiebeln harmonierten schön. Meini Keel überraschte die Jury mit Salbeinudeln, Gorgonzola-Sauce, in Nussbutter gebratenen Kräuterseitlingen, einem Stück Schweinefilet und frittierten Salbeiblättern. Nicht italienisch, sondern böhmisch kochte Bruno Fink aus Vorarlberg. Zu den Krautfleckerln reichte er auch noch einen selbst gebrannten Zwetschgenschnaps.

Bei der Bewertung war sich die Jury mit Willi Lässer, Andreas Inauen, Peter Federer, Susi Miara und Natalia Pfennich einig. Mit der höchsten Punktezahl kürte sie Meini Keel zum ersten Rheintaler Pasta-König, der als ersten Preis eine Eisenplastik des Widnauer Künstlers Peter Federer entgegennehmen durfte. Der zweite Preis ging an Kuspi, der dritte an Wisi Langenegger und Herbert Wanzenried.

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